Neues Domizil für die Amecker "Saubermänner"

Vor ihrem neuen Domizil am Strandweg nahm Siegfried Löppenberg für die 'Amecker Saubermänner' den Schlüssel aus der Hand von Werner Gosebrink vom Ruhrverband (r.) entgegen. Foto: Klemens Teipel

Sauberkeit ist oberstes Gebot — Und dafür stehen 18 rüstige Rentner ein. Jeden ersten Donnerstag im Monat sind sie zur Stelle, das Dorf und seine Umgebung zu säubern. Jetzt freuen sie sich über ein separates Domizil am zentralen Platz.

Und das kam so: Die alte Kläranlage des Ruhrverbandes am Amecker Strandweg hatte ausgedient. Das erhaltene Gebäude ging in Pacht der Stadt Sundern und von dort weiter an die örtlichen Saubermänner. Über diesen unkomplizierten "Dienstweg" kamen also die ehrenamtlichen Landschaftspfleger zu dieser für sie wichtigen Unterkunft. Ein selbstgefertigtes Holzschild mit der Aufschrift "Saubermänner Rasthaus" kennzeichnet nun den Kern der künftigen Wirkungsstätte. Die Herren werden sich dort nach eigenem Ermessen einrichten. Damit es auch nach getaner Arbeit mal recht gemütlich werden kann, stiftet der heimische Verkehrsverein gewisse Einrichtungsgegenstände.

Denn sie alle: der Ruhrverband, die Stadt Sundern und vor allem die Amecker selbst wissen die Arbeit der Saubermänner zu schätzen, die sich schon im dritten Jahr bewähren. Ortsvorsteher Paul Berghoff und CDU-Ratsherr Josef Kleine stehen voll hinter den Ehrenamtlichen, die sich auch als Rentner noch für die Allgemeinheit nützlich machen.

Das von ihnen betreute Gebiet ist groß, denn sie sind ja nicht nur im Ort tätig, sondern kümmern sich auch um das weite Umfeld. Sie pflegen die Aktion "Saubere Landschaft" das ganze Jahr hindurch. Dazu gehört allein die Pflege von rund 120 Ruhebänken. So ist es nicht mehr als Fug und Recht, dass die Herren nun eine feste Bleibe haben, wo sie ihre Gerätschaften pflegen und auch mal so ganz unter sich sein können.

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