Vereine werden zu Trägern

Neues Projekt fördert Migrantenselbstorganisationen

Migrantenselbstorganisationen haben sich bei Wochenend-Workshops im Rahmen des Projektes bereits in der letzten Förderphase fortbilden, beraten und vernetzen lassen.

Hochsauerland/Sundern. Die Alevitische Gemeinde Hochsauerlandkreis, Kultur – und Cemhaus mit Sitz in Sundern hat im Februar ein neues Projekt zur Professionalisierung von Migrantenselbstorganisationen (MSO) mit dem Titel: „Fortbildung, Beratung und Begleitung von Prozessen der interkulturellen Öffnung und Professionalisierung von MSO in NRW“ begonnen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von knapp zwei Jahren und wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes NRW gefördert. Zielgruppe des Projektes sind Migrantenselbstorganisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen, welche im Rahmen des Projektes fortgebildet, beraten und miteinander vernetzt werden. Das Projekt soll die teilnehmenden Vereine zu Trägern von eigenständiger Integrationsarbeit entwickeln. Bereits in den Jahren 2017 und 2018 wurden vom Hochsauerlandkreis aus Migrantenselbstorganisationen in ganz NRW professionalisiert. Die Projektstandorte umfassten neben dem HSK selbst das Ruhrgebiet, Rheinland, Bergische Land und Ostwestfalen.

Viele der Vereine, welche im vergangenen Jahr am Projekt teilgenommen haben, sind auch ab diesem Jahr wieder dabei – es werden jedoch auch neue Vereine gesucht, welche Interesse an den Projektinhalten haben. Diese Inhalte liegen schwerpunktmäßig in der Professionalisierung der Vereinsarbeit auf Feldern wie Vereinsmanagement, Finanzen oder Fördermittelakquise, umfassen jedoch auch konkrete Handlungsfelder für die Vereine, wie etwa politische Bildung, interkultureller und interreligiöser Dialog, Inklusion und Behinderung oder Geschlechtergerechtigkeit.

„Wir möchten die teilnehmenden Vereine zu selbstbewussten Akteuren der Integrationslandschaft des Landes Nordrhein-Westfalen entwickeln und dazu ein NRW-weites Netzwerk nutzen“, so David Konrad, Bildungsreferent der Alevitischen Gemeinde, der das Projekt leitet. 

Weitere Informationen zum Projekt können jederzeit unter david.konrad@aleviten-hsk.de erfragt werden.

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