Die neun Stunden geknackt

Frederik Martin aus Sundern in Aktion. Foto: Archiv

Die Triathlonweltelite traf sich jetzt im fränkischen Roth, das Rennen dort gehört neben dem Ironman-Hawaii zu der am besten besetzten Langdistanz weltweit. Ebenfalls im Profifeld am Start, der Sunderner Frederik Martin.

Zusammen mit weiteren 100 Topathleten fiel für Martin am Sonntag Morgen um 6 Uhr der Startschuss. Weitere 3.200 Starter wurden kurze Zeit später auf den Weg geschickt. Für die Triathleten standen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und 42,2 Kilometer Laufen auf dem Programm. Martin stieg nach 54 Minuten aus dem Wasser und wechselte nun auf sein Zeitfahrrad um die besagte Distanz zu absolvieren.

Starke Schmerzen auf dem Rad

Jedoch hatte er auf dem Rad erneut starke Schmerzen und konnte sein angestrebtes Tempo nicht halten. Angetrieben von 100.000en von Zuschauern biss Martin sich durch und wechselte nach fünf Stunden 52 Minuten Gesamtzeit zum abschließenden Marathon. Auch hier musste sich der Athlet anfangs mit Magenproblemen herum plagen, konnte aber nach etwa zehn Kilometern seinen Rhythmus finden.

Durch eine gute zweite Lauf Hälfte konnte er mit einer Marathonzeit von 3,05 Stunden erneut die neun Stunden-Marke knacken. Mit einer neuen Bestzeit von 8:57:31 Stunden Stunden belegte Martin den 27. Platz in der Gesamtwertung.

"Ich hatte mir mehr vorgenommen, bin aber auf Grund meiner Probleme mit meinem Rennen sehr zufrieden, da ich zwischenzeitlich schon aussteigen wollte," betonte der Sportler im Anschluss.

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