Mit Orgelbesichtigung

Von allen erhaltenen Orgeln im Stadtgebiet Sundern ist die Orgel von Kloster Brunnen die älteste. Sie wurde vor über 100 Jahren, im Jahr 1801, vom Freiherrn Friedrich Leopold von Fürstenberg zu Herdringen den Kapuzinern am Brenscheder Brunnen geschenkt.

Ihr Erbauer war Johann Georg Fromme, der von 1738 bis 1816 in Soest lebte. Kirche und Orgel sind in die Denkmalliste der Stadt Sundern eingetragen.

Da die Orgel von gravierenden Veränderungen im Lauf von über 200 Jahren verschont blieb, gehört sie heute zu den bedeutendsten historischen Orgeln in Westfalen. Erstmals wird diese Orgel in einem im Juni 2010 erschienenen Buch gewürdigt, das von Klaus Baulmann herausgegeben wurde. Auftraggeber sind die Kirchengemeinde Christkönig Sundern und der Freundeskreis Kloster Brunnen. Eine öffentliche Vorstellung des Buches findet am heutigen Sonntag in Kloster Brunnen statt. Ab 15 Uhr kann die Orgel besichtigt werden. Nach 16 Uhr spricht Prof. Dr. Hermann J. Busch aus Siegen zum Thema "Alte Orgeln erhalten ? wozu?".

Dazu musiziert ein Flötenterzett in der Besetzung Irmtraud Ahlhelm, Beatrix und Lena Brechmann.

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