Arbeiten in Kitas und Schulen beginnen

Ortsdurchfahrt Stemel wird mit einem Festakt freigegeben

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Der Asphalt auf der Ortsdurchfahrt Stemel wurde bereits aufgetragen und wartet darauf, dass der Verkehr wieder rollt – bei hoffentlich besserem Wetter.

Sundern. Das Ende der „Leidenszeit“ wird groß gefeiert: Wenn am kommenden Mittwoch, 24. Mai, nach 61 Tagen die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Stemel (L 519) aufgehoben wird, wird im Sunderner Ortsteil ein Festakt veranstaltet. Das gab Bürgermeister Ralph Brodel am Freitag in der monatlichen Pressekonferenz im Rathaus bekannt.

Das Programm beginnt um 18 Uhr mit einer Rede des Bürgermeisters und eines Vertreters aus Stemel. „Ortsvorsteher Christoph Schulte kann leider nicht persönlich bei der offiziellen Freigabe dabei sein“, berichtete Brodel. Gegen 18.20 Uhr sollen der Bürgermeister, Vertreter der Stemeler Vereine sowie Ehrengäste das symbolische „Flatterband“ durchschneiden und die „Herzschlagader“ – wie Brodel die Ortsdurchfahrt kürzlich bezeichnete – wieder freigeben. Ab dann darf der Verkehr nach und aus Sundern wieder durch Stemel rollen und muss nicht mehr um den Sorpesee oder über den „Ochsenkopf“ umgeleitet werden. 

Umrahmt werden die Feierlichkeiten von einem „kleinen Programm“. Zur offiziellen Eröffnung der Straße ertönt das Signalhorn der Feuerwehr und im Anschluss folgen Gesangsbeiträge des Männergesangvereins. Ein angedachtes „Bobbycar“-Rennen des Kindergartens sei nicht umzusetzen gewesen. „Ich finde es richtig großartig, was da innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde“, meinte Brodel. Nach dem offiziellen Teil findet ein „geselliges Beisammensein mit Bier und Bratwurst“ auf dem neu gestalteten Parkplatz „Zum breiten Ohl“ statt. 

Breitband im Schulzentrum 

Das waren allerdings nicht die einzigen erfreulichen Nachrichten, die die Stadtverwaltung in der Pressekonferenz verkündete. Martin Hustadt, Leiter des Fachbereichs Bildung, Jugend und Familie, gab bekannt, dass die geplanten baulichen Maßnahmen an Kindergärten und Schulen im Stadtgebiet bald beginnen können. 

Als konkrete Arbeiten nannte Hustadt beispielsweise drei Maßnahmen in der Kita Brandhagen, die Umsetzung einer Auflage des Landes-Jugendamtes in der Kita Hagen sowie den U3-Ausbau in den Kitas Hövel und Westenfeld. Die Johannesschule in Sundern und die Grundschule Allendorf bekommen in diesem Sommer für jeweils mehr als 100.000 Euro neue Fenster. „Wir hoffen, dass das Ganze in den Ferien über die Bühne geht, sind da aber auf die ausführenden Unternehmen angewiesen“, erklärte Hustadt. 

Mit „Hochdruck“ arbeite die Stadtverwaltung an der Breitbandanbindung des Schulzentrums an der Berliner Straße. Nachdem „alle Informationen gesammelt“ worden seien und es „Termine mit Experten“ gegeben habe, gebe es jetzt ein Konzept, wie die drei weiterführenden Schulen einen schnellen Internetanschluss bekommen. Das Gymnasium und die Hauptschule werden per Koaxialkabel an einen Knotenpunkt an der Berliner Straße angebunden, die Realschule erhält eine Anbindung an den Lurmeskamp. Bei den nötigen Bauarbeiten werde aber auch ein Glasfaserkabel verlegt, damit die Technik sofort umgestellt werden kann, sobald ein Glasfaseranschluss in diesem Gebiet eingerichtet wird.

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