Johannesschule aufwerten

CDU möchte Tigges-Platz mit Fußgängerzone verbinden

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Die CDU Sundern fordert eine bestmögliche optische Verbindung aus Richtung der Fußgängerzone auf die Johannesschule und den Tigges-Platz.

Sundern – Der Fachausschuss Stadtentwicklung, Umwelt und Infrastruktur wird sich, wie berichtet, am morgigen Donnerstag, mit Planungsvarianten zur Veränderung des Franz-Josef-Tigges-Platzes und seinem baulichen Umfeld beschäftigen. Der CDU-Ortsverband möchte dafür aber einige Aspekte berücksichtigt wissen, teilt die CDU Sundern mit.

So sei es aus Sicht der Ortsunion von enormer Bedeutung, die alte Johannesschule aufzuwerten und ihr mehr Sichtbarkeit aus Richtung Fußgängerzone zu verleihen. „Wir als CDU bestehen darauf, dass es keinen Durchgang zu einem Hinterhof oder einer schmalen Gasse geben wird, sondern fordern die bestmögliche optische Verbindungen zur ehemaligen Johannesschule. Es ist daher unser Ziel, von der Fußgängerzone aus nicht nur die alte Johannesschule in ihren ganzen Ausmaß sehen zu können, sondern den Franz-Josef-Tigges-Platz als zentralen Platz im Zentrum ganzheitlich zu entwickeln“, ergänzt Marcus Schauerte als Sprecher im Ausschuss.

Schwung für den Einzelhandel 

Weitere Entwicklungspotentiale sieht die CDU bei einer stärkeren Anbindung des Wochenmarktes, Installation von Spielgeräten für Kinder samt Sitzmöglichkeiten für Eltern und Großeltern, die dort künftig auch von der besseren Anbindung zu den gastronomischen Angeboten der Innenstadt profitieren sollen – für einen zentralen Anlaufpunkt, an dem das Leben pulsiere. 

Der neue Gebäudekomplex müsse sich ferner in die bestehende Bebauung architektonisch eingliedern und der gesamte Prozess sehr eng durch die Politik begleitet werden. Deshalb soll auch der Franz-Josef-Tigges-Platz selbst in seiner Größe und Nutzbarkeit für Events erhalten bleiben. Man wolle eine nachhaltige Entwicklung schaffen, die von dort aus weiteren Schwung in den Einzelhandel bringen soll. ,„Hier darf keine Bausünde entstehen, nur um einen Drogeriemarkt von der einen auf die andere Seite zu verlegen“, so Ratsmitglied Tim Hoffmann, der auch Vorstand der Stadtmarketing-Genossenschaft ist. 

Absage an Schwens-Vorschlag

In dem Gebäude der alten Johannesschule sieht die CDU weiterhin die Volkshochschule Arnsberg- Sundern als Hauptnutzer. Dennoch seien auch weiterhin Nutzungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Integration des Bürgerbüros, der Wirtschaftsförderung oder Räumlichkeiten für Kulturschaffende denkbar. „Dabei sollte dieses historische Gebäude weiterhin in städtischer Hand bleiben, während seitens der Verwaltung noch einmal Fördermöglichkeiten zur Instandsetzung geprüft werden müssen“, bekräftigt Ratsfrau Ulla Kaiser.

„Dem von SPD-Ratsmitglied Bernd Schwens eingebrachten Vorschlag, die Kreisstraße 5 zwischen Kreisverkehr und Kreuzung an der Kaiserhöhe zu schließen und zu überplanen, erteilen wir eine klare Absage“, fügt der stellvertretende Bürgermeister Georg Te Pass hinzu. „Das Ganze würde ohnehin etliche Jahre dauern und ist mit dem derzeitigen Standort der Feuerwehrwache und dem Verkehrsaufkommen in unserer Stadt in keiner Weise vereinbar“, ergänzt CDU-Ortsverbandsvorsitzender Sebastian Booke abschließend.

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