„Endlich Nägel mit Köpfen machen“

Rat beschließt Vorkaufssatzung für Sunderner Innenstadt

Vorkaufssatzung Innenstadt Sundern
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Für den Franz-Josef-Tigges-Platz gab es bereits eine rechtswirksame Vorkaufssatzung, nun hat der Rat auch eine entsprechende Satzung für den Bereich der Fußgängerzone beschlossen.

Die Ausübung des Vorverkaufsrecht im Bereich der Fußgängerzone war am vergangenen Donnerstag eines der Themen in der Ratssitzung der Stadt Sundern. Einstimmig beschlossen wurde eine Satzung zur Begründung eines besonderen Vorverkaufsrechts in einem Großteil der Sunderner Innenstadt.

Sundern - Diese diene unter anderem der Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung im Bereich Innenstadt. Der räumliche Geltungsbereich der Vorkaufssatzung umfasst die Fußgängerzone mit anliegenden Grundstücken, die Parkplatzplatzflächen sowie die Röhr mit angrenzenden Flächen bis zur Umgehungsstraße.

Sunderns Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke erklärte, dass „diese Maßnahme die Handlungsfähigkeit der Verwaltung in einem erweiterten Gebiet der Fußgängerzone stärken wird“. Dies gelte insbesondere nun auch für den bereits in der Vergangenheit vieldiskutierten Bereich am Franz-Josef-Tigges-Platz, an dem „endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden müsse“: „Eine sinnvolle Umgestaltung dieser Fläche mit hohem Potential sollte ein Arbeitsschwerpunkt im Rat sein. Hier sollten wir alle guten Ideen, auch die ehemaligen, bündeln und in relativ kurzer Zeit auch Akteure mit einbeziehen, die hier investieren möchten. Wir wollen doch nicht alle nochmal fünf Jahre lang auf die Folter spannen.“

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