Antrag von CDU und WiSu gescheitert

Plan B wird umgesetzt: Rat beschließt Bau von provisorischen Parkplätzen in Amecke

Parkplatz Ostufer Amecke Heimathafen
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Da der Parkplatz am Ostufer bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird, beschäftigt sich die Stadt Sundern aktuell mit einer Alternative.

Der Pachtvertrag mit der Helma AG für das Parkplatzareal am Sorpevorbecken in Amecke endet Ende des Jahres. Damit kein massiver Engpass an Parkplätzen, besonders für die Besucher der neuen Gastronomie, muss also seitens der Stadt gehandelt werden.

Amecke - „Es wird ein provisorischer Parkplatz gebaut und damit Plan B umgesetzt werden“, mit dieser Aussage gab Bürgermeister Ralph Brodel in seiner letzten Ratssitzung Entwarnung und bestätigte gleichzeitig das Scheitern des Antrags von CDU und WiSu.

Der in der Ratssitzung vom 20. August gestellte Antrag sah einen Grundstücksverkauf seitens der Stadt an den Investor des „Heimathafens“ vor. Vom Investor errichtete Parkplätze wollte dieser zu fairem Zins an die Stadt Sundern verpachten. Die Stadt hätte ihrerseits Parkgebühren einnehmen können.

Schon im Vorfeld hatten rechtliche Bedenken seitens der Kämmerin vermuten lassen, dass diese Version nicht zustande kommen wird.

Nun wird die Stadt noch in diesem Jahr 72 provisorische Parkplätze gegenüber der Gastronomie „Heimathafen“ errichten sowie den Parkplatz an der K 28 um 80 Parkplätze erweitern. Damit wird der, ebenfalls in der Ratssitzung vom 20. August vorgeschlagene und vom gesamten Rat verabschiedete Plan B umgesetzt.

200.000 Euro aus der Haushaltskasse bereitgestellt

200.000 Euro werden für die Maßnahmen überplanmäßig aus der Haushaltskasse bereitgestellt.

Guido Simon von der Fraktion der Grünen wollte in der Sitzung am 8. Oktober wissen, ob nicht Wohnmobilstellplätze mit Stromanschluss bei der Erweiterung des Parkplatzes an der K 28 eingerichtet werden könnten. Da die geplanten Stellplätze auf der Lagerfläche für die Windkrafträder nicht genehmigt würden. Da aber die Ausschreibungen schon gesetzt seien, sah Fachbereichsleiter Lars Ohlig für Stromanschlüsse keine Möglichkeit mehr.

Marcus Schauerte von der CDU fragte nach, ob Winterdienst auf dem provisorischen Parkplatz möglich sei und ob es eine Beleuchtung geben werde. Beleuchtung sei vorgesehen, aber da ein Provisorium keine Asphaltdecke bekommen könne, sei Winterdienst schwierig, antwortete Stadtplaner Ohlig.

Zuletzt gab Fachbereichsleiter Stepahn Urny noch Auskunft über einen Ortstermin am „Heimathafen“. Im Ergebnis fasste er zusammen, es werde dort keine Tempo 30 Zone eingerichtet werden können, da die Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft liege.

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