Fünf-Tage-Ultimatum 

25 Ratsmitglieder fordern Zahlung ans Sunderner Stadtmarketing 

Das Stadtmarketing Sundern rückt gerade erneut in den Fokus. 

Sundern. 25 Ratsmitglieder der Stadt Sundern machen  - parteiübergreifend - dem Bürgermeister Druck,  eine Summe von 58.400 Euro ans Stadtmarketing zu zahlen und setzen dabei eine Frist von fünf Werktagen.

In einem gemeinsamen Schreiben an den Bürgermeister fordern die 25 Kommunalpolitiker aus den Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, BfS, WiSu und Linken: 

"In der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 15. November 2018 wurde ein mehrheitlicher Beschluss gefasst, die Stadtmarketing Sundern eG im Jahr 2019 auch weiterhin für dessen Leistungen im Auftrag der Stadt Sundern mit 108.400,- Euro zu bezuschussen. Darüber hinaus hat der Rat der Stadt Sundern mit dem Haushalt die Bereitstellung dieser Mittel ebenfalls beschlossen. Der mehrmaligen Aufforderung, den Gesamtbetrag auszuzahlen, sind Sie, Herr Bürgermeister, bisher noch nicht nachgekommen. Lediglich wurden bisher nur 50.000 Euro als Teilbetrag - trotz anderweitiger Beschlusslage des Rates und erst nach eindringlicher Aufforderung einiger der Unterzeichner - überwiesen. Die 25 unterzeichnenden Ratsmitglieder beschließen mit ihrer Mehrheit im Rat der Stadt Sundern die sofortige Bereitstellung der vom gefassten Beschluss verbliebenen 58.400 Euro per Überweisung auf das Konto der Stadtmarketing Sundern eG innerhalb der nächsten fünf Werktage. Zudem fordern diese den Bürgermeister auf, die erfolgte Zahlung zu bestätigen."

Ursula Schnelle, Kämmerin der Stadt Sundern, erklärte auf Anfrage des Sauerlandkurier darauf: "Der Rat hat Haushaltsmittel für Marketingleistungen beschlossen, aber keine pauschale Bezuschussung." Die im Haushalt eingeplanten Mittel seien dafür bestimmt, bestimmte Marketingleistungen einzukaufen. Ein Teilbetrag über 50.000 Euro sei in dem Zuge bisher bezahlt worden. Alle Zahlungen würden jeweils einzeln geprüft. "Einer pauschalen Forderung können wir nicht nachgeben. Das geht nicht so, wie das hier gefordert wird", so Ursula Schnelle. 

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