Neun Kilometer Kabel verlegt

Grundlagen für modernes WLAN-Netz in Realschule geschaffen

Fachbereichsleiter Martin Hustadt, Bauleiter Alex Kulakin, Bürgermeister Ralph Brodel und Schulleiterin Renate Hackmann freuen sich, dass die Netzwerkverkabelung der Realschule Sundern Formen annimmt. Foto: Jana Sudhoff

Sundern. „Jede Anwendung digitaler Art für modernen Unterricht parallel für alle ist bald sichergestellt“, freut sich Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel über die fortschreitende Digitalisierung auf dem Bildungshügel. Auf Hochtouren wird in den Osterferien derzeit in der Realschule Sundern gearbeitet, um die Grundlagen für ein modernes WLAN-Netz zu schaffen.

„Die Realschule Sundern ist die älteste Schule auf dem Bildungshügel“, erklärte Fachbereichsleiter Martin Hustadt. Entsprechend war auch die Verkabelung hier die älteste, die im Zuge der Digitalisierung der Schule erneuert werden musste. Bis zum Schulstart am Montag sollen die großen, groben Maßnahmen erledigt sein. Dann sind die Kabelwege ausgebaut und rund neun Kilometer Kabel verlegt, erklärte Servicetechniker und Bauleiter Alex Kulakin. Die beiden Serverräume der Realschule wurden per Glasfaserkabel mit einander verbunden, in die einzelnen Räume wurden Kupferkabel verlegt. Ab Montag wird Kulakin mit seinem Team jeweils nach Schulschluss die feinen Restarbeiten erledigen.

Über 60.000 Euro kostete diese Maßnahme: rund 56.000 Euro für die Verkabelungsarbeiten plus die Kosten für ein externes Planungsbüro. Die Stadt kann auf verschiedene Fördertöpfe zurückgreifen: „Gute Schule 2020“, Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und Schul- und Bildungspauschale.

Zielvorstellung: Ende Mai WLAN-Netz nutzen 

„Unsere Zielvorstellung ist, dass die Schule etwa Ende Mai das WLAN-Netz nutzen kann“, so Bürgermeister Brodel. Am Gymnasium hat man bereits seit Ende der Weihnachtsferien damit begonnen, sukzessive Stufe für Stufe mit Passwörtern fürs WLAN zu versorgen. Die Hauptschule verfügt bereits über eine gute Verkabelung des gesamten Gebäudes. Hier sind nur noch einige Restarbeiten erforderlich. „Da das Fachpersonal für die Installation der IT-Geräte und die notwendigen Software- und Servereinstellungen derzeit weder in unserer Stadtverwaltung, noch an der Schule (Lehrkräfte) vorhanden ist, verzögern sich die Arbeiten etwas. Ich gehe aber davon aus, dass ein flächendeckendes WLAN-Netz spätestens bis zum Beginn des neuen Schuljahres auch in der Hauptschule sichergestellt werden kann“, so Hustadt.

Zudem sind von der Straße Glasfaserkabel zu den drei Schulen auf dem Bildungshügel verlegt worden, die parallel zu den momentan aktiven Kupferkabeln liegen, und zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb genommen werden sollen.

Nach dem Ausbau des schnellen Internets an den Schulen wird die Prioritätenliste weiter abgearbeitet. Für den zweiten großen Wunsch aus der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft – die Sanierung der Sanitäranlagen – wird jetzt eine Fachplanung ausgeschrieben. In allen Schulen, außer der Hauptschule, sollen die Toiletten saniert werden. Auch die Duschen und Umkleiden der Sporthallen werden saniert und modernisiert. Mittelfristig steht auch die Sanierung der Realschule als große Baumaßnahme an.

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