Vom Sammelvirus infiziert

Die Holzfiguren werden nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik hergestellt.

Mit ein paar kleinen Trollen aus Holz fing es an und dann war Andrea Riederer mit dem Sammelvirus infiziert. Seit einigen Jahren wächst ihre Sammlung von Ostheimerfiguren immer mehr und nun zeigt sie einen Teil ihrer Schätze in der Stadtbibliothek Sundern.

Ein Hasenstall mit kleinen Hasen, eine afrikanische Landschaft, in die sich ein paar Kängurus verirrt haben, Winterfiguren mit Rentieren und Elchen, Märchenszenen und vieles mehr hat Andrea Riederer in den Vitrinen ausgestellt — eine Freude für Groß und Klein. Die Holzfiguren sind nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik hergestellt und mit Naturfarben lasiert. Dadurch kommen die schlichten Formen und die Holzmaserung besonders gut zur Geltung. Witzige Details wie ein winziges herausnehmbares Känguru im Beutel seiner Mutter sind zu entdecken.

"Eigentlich sind sie ja als Spielzeug gedacht, aber inzwischen sind die Figuren schon echte Sammlerobjekte", erzählte Andrea Riederer beim Aufbau. "Ich habe so viel Freude an den Figuren, dass ich die auch gern mit anderen teilen möchte." Auf die Idee mit der Ausstellung kam die passionierte Strickerin, als Bibliotheksleiterin Thea Schroiff beim Stricknachmittag in der Bibliothek nachfragte, ob jemand eine Idee für eine Ausstellung in den Vitrinen habe.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Sundern zu besichtigen: montags bis freitags von 13.30 bis 18 Uhr und dienstags und donnerstags zusätzlich von 9 bis 11 Uhr.

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