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„Ride twenty fo(u)r Life“: Sauerländer radeln 24 Stunden für den guten Zweck

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Von: Andre Geißler

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Ziel erreicht: Exakt 402,8 Kilometer zeigte der Tacho an, als Markus Spanke und Benjamin Rosenbaum nach etwas mehr als 24 Stunden jubelnd die Hände in die Luft strecken konnten.
Ziel erreicht: Exakt 402,8 Kilometer zeigte der Tacho an, als Markus Spanke und Benjamin Rosenbaum nach etwas mehr als 24 Stunden jubelnd die Hände in die Luft strecken konnten. © André Geißler

Geschafft! –Völlig erschöpft und müde, aber überglücklich sind die beiden 39-jährigen Markus Spanke und Benjamin Rosenbaum am vergangenen Samstagnachmittag nach einer Mammuttour auf dem Mountainbike von Hamburg zurück nach Sundern von ihren Familien empfangen worden. Für den guten Zweck waren die beiden Familienväter auf der 400 Kilometern langen Strecke über Asphalt-, Wald-, Feld- und Wiesenwege körperlich und mental über sich hinausgewachsen.

Hachen/Hamburg – Exakt 402,8 Kilometer zeigte der Tacho an, als die beiden jeweils zweifachen Väter nach etwas mehr als 24 Stunden – über Nacht, ohne längere Stopps und ohne motorischer Unterstützung – an Markus‘ Wohnhaus in Hachen jubelnd die Hände in die Luft strecken konnten.

Gestartet war das Duo am Vortag gegen 17 Uhr in Hamburg.

Begeisterter Empfang

Jetzt warteten bereits die Kinder, Ehefrauen und Eltern auf den Zieleinlauf und boten den beiden mit Banner, Luftballons und Sektdusche einen begeisterten Empfang. Vor allem die beiden Töchter von Markus sowie die zwei Söhne von Benjamin zeigten sich besonders erfreut, ihre Papas gratulieren und wieder in den Arm nehmen zu können.

„Ist schon verrückt“, äußerte sich Markus, der bereits in der Nacht mit einem deftigen Leistungseinbruch zu kämpfen hatte, nach der geglückten Riesenherausforderung: „Zu diesem Zeitpunkt, als die Oberschenkelmuskulatur regelrecht zu streiken begann, habe ich dies kaum noch für möglich gehalten.“ Hoher Adrenalinpegel und völlige Erschöpfung: „Jetzt freue ich mich riesig auf eine warme Dusche.“

Mitfiebernde wurden auf dem Laufenden gehalten

Glücklicherweise war das Duo von großen, technischen Problemen oder gar Stürzen verschont geblieben. Für den Fall der Fälle, Verpflegung und auch mentale Unterstützung hatte Andre Schäckel im Begleitfahrzeug die Radsportler stets im Blick. Über die sozialen Medien hatte das Team mit Videos und Fotos alle Mitfiebernden immer wieder auf dem Laufenden gehalten. Und sich mit kleinen Späßchen gegenseitig immer wieder neu motiviert.

So zeigte sich auch der in Hüsten lebende Benjamin am Ende überglücklich, das höchst ambitioniert gesteckte Ziel gemeistert und somit zum Erfolg der Aktion „Ride twenty fo(u)r Life“, zugunsten des ambulanten Hospizdienstes „Sternenweg“ Arnsberg/Sundern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, maßgeblich beigetragen zu haben: „Schotter, Pfützen, matschige Wiesenwege, holprige Waldwege. Und das in der Nacht noch nahezu im Dunkeln. Das alles war schon hart genug. Doch das kalte Wetter mit fast ständigem Regen hat der Tortour die Krone aufgesetzt.“

„Würden uns über jeden weiteren Euro freuen“ – Spenden weiterhin möglich

Über die Summe, die durch die Spendenaktion zustande gekommen ist, konnte das Duo noch nichts Genaues mitteilen. Auch, weil diese längst noch nicht beendet sein soll: „Wir würden uns natürlich über jeden weiteren Euro freuen, der unsere Leistung noch einmal untermauert und vor allem dazu beiträgt, Kinderherzen ein bisschen höher schlagen zu lassen“, betonte Benjamin.

Spenden sind weiterhin möglich, bitte direkt an die Organisation – Spendenquittungen gibt es ebenfalls.

Spendenkonten und Infos

Deutsche Kinderkrebsstiftung, Commerzbank AG Köln, IBAN DE 48 3708 0040 0055 5666 00, BIC DRESDEFF370, Verwendungszweck RIDE 24 LIFE und/oder Caritas-Verband Arnsberg-Sundern e.V., Sparkasse Arnsberg-Sundern, IBAN DE 50 4665 0005 0001 0000 66, BIC WELADED1ARN, Verwendungszweck RIDE 24 LIFE. Weitere Informationen unter www.facebook.com/ride24life. Bei Fragen bitte E-Mail an: ride24life@gmx.de

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