Scheu vor den französischen Gastgebern war schnell verflogen

Die engen Bande des Gymnasiums Sundern mit Benet wurden beim 31. Austausch weiter gefestigt. Die Franzosen kommen im Mai zum Gegenbesuch nach Deutschland.

Zum 31. Mal machte sich eine Gruppe von 19 Schülern der Klasse 9 des Städtischen Gymnasiums auf den Weg zu ihrer französischen Partnerschule, dem Collège Marais Poitevin in Benet, einer kleinen Stadt in dem an der Atlantikküste liegenden Département Vendée.

Sie wurden begleitet von den Lehrerinnen Christa Harrer und Roswitha Hüppe—ter Braak. Nach einer 14-stündigen Fahrt wurden sie von den französischen Gastfamilien, Austauschpartnern und Lehrern empfangen. Anfängliche Scheu und Zurückhaltung wichen sehr schnell angesichts der Offenheit und Freundlichkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. In der Schule besuchten die Schüler den Unterricht und arbeiteten mit ihren Partnern zusammen an Projekten, die das Miteinander förderten und die Auseinandersetzung mit der Sprache des Gastlandes erforderten. Ein Ausflug nach Rochefort, wo die "Königliche Seilerei" besichtigt wurde, stand ebenfalls auf dem Programm. In einer Werft konnten die Schüler außerdem den Nachbau der "Hermione", einer imposanten Segelfregatte aus dem 18. Jahrhundert beobachten, deren Jungfernfahrt nach Boston für 2010 vorgesehen ist. Ein Stadtbummel ergänzte die Eindrücke von Rochefort. Auf den Kanälen des Naturschutzgebietes "Marais Poitevin" konnten die Schüler eine Barkenfahrt genießen und sich bei der Besichtigung eines Wohnmobilbauers über die verschiedenen Arbeitsgänge bis zur endgültigen Fertigstellung eines Wohnmobils informieren. Als sehr interessant erwies sich der Besuch einer "école maternelle" (Kindergarten/Vorschule) und einer Grundschule, die doch gewisse Unterschiede zum deutschen System aufweisen. Das Wochenende bot Gelegenheit, den Alltag in der Familie intensiv auszukosten und auf Ausflügen die nähere Umgebung weiter kennen zu lernen. Der Abschied fiel schwer, doch tröstete die Aussicht, die Austauschpartner Anfang Mai in Sundern wiederzusehen.

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