Blau-bunte Kunstwerke

Grundschüler beweisen: „Das, was ihr macht, ist gut, sowieso“

Randvoll mit Besuchern war das Berghaus in Stockum, als die Kinder der St.-Sebastian-Schule ihre Vernissage feierten. Foto: Ute Bosen

Stockum. Mit einer echten Vernissage feierten die Kinder der St.-Sebastian-Schule die Ausstellung ihrer eigenen Kunstwerke unter dem Motto „Wasser Marsch“ im Berghaus in Stockum – einer der Highlights des Stockumer Kulturfrühlings. Fünf Tage lang gab es für Kulturinteressierte in Stockum Musik, Kunst, Workshops, eine Fronleichnamprozession, Führungen durch die Skulpturensammlung Johannes Dröge sowie Wasserspiele mit der Feuerwehr.

Die Akademie für Kunst und Kultur in Stockum war am vergangenen Freitag bei der Vernissage randvoll mit Besuchern. Eltern, Großeltern, Geschwister und Lehrer waren gekommen, um die vielen Werke der jungen Künstler zu sehen. Vor ein paar Wochen hatte jede Klasse den Schulunterricht gegen einen Tag mit den Künstlern im Berghaus getauscht. Dort malten sie, arbeiteten mit Ton und brachten ihre Gedanken schriftlich zu Papier. Alles, was zum Thema Wasser passte, wurde künstlerisch umgesetzt.

Die blau-bunten Ergebnisse haben die Schüler nun in der Galerie des Berghauses ausgestellt. „Ihr könnt jetzt immer sagen – ich bin ein Künstler und hatte schon meine eigene Vernissage“, wandte sich Beatrix Schulte von der Künstlergemeinschaft an die Kinder.

An die spannenden Tage mit den Schulkindern erinnern sich die Künstler gern. „Es bleibt etwas hier im Haus, auch wenn eure Bilder hier nicht mehr hängen“, versicherte die Malerin Elke Frommhold.

„Kunst ist für mich schön, wenn ich Meer, Wasser und Sonne malen kann“, „Kunst ist Freiheit, ist Inspiration, die die Welt erneuert“, „Kunst ist ein Hobby, das die Menschen zusammenbringt“ – Kinder des vierten Schuljahres hatten Gedanken zur Kunst zusammengefasst und trugen sie den Gästen vor.

„Egal was kommt, es wird gut sowieso“, sangen die „Singing Jokers“. Der Chor von Sunderns Gymnasium sorgte zum Ende des offiziellen Teils für den musikalischen Rahmen. Ganz nach dem Motto des Hits von Mark Forster gab die Lehrerin und Leiterin des Chores Monika Albers den Grundschülern den Tipp: „Das, was ihr macht, ist gut, sowieso.“

„Es ist ein Geschenk für die Kinder, so etwas erleben zu dürfen“, freute sich Marion Will. Bei der Eröffnung des Berghauses Ende vergangenen Jahres hatte die Leiterin der St.-Sebastian-Schule die Idee zum Projekt im Berghaus. Bei der Finanzierung war schnell Hilfe gefunden. Einen Beitrag übernahm der Förderverein, die Anna und Ferdinand Tillmann-Stiftung übernahm die gesamten Materialien und schließlich trug noch der Erlös aus der zur Vernissage stattfindenden Cafeteria zu den Kosten bei.

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