Zwischenbilanz von Bündnis „Zukunft Sundern“ und BM-Kandidat

Wie sehr "brodelt" es schon?

Vertreter des Bündnisses „Zukunft Sundern“ und Bürgermeisterkandidat Ralf Brodel gehen weiter optimistisch Richtung Wahltag.

Etwa die Hälfte des Zeitraumes zwischen Nominierung und Bürgermeisterwahl ist bereits verstrichen. Das Bündnis „Zukunft Sundern“ hatte daher jetzt zur Pressekonferenz geladen, um Zwischenbilanz zu ziehen. „Brodelt“ es schon in Sundern?

Ralph Brodel hat sich umgesehen in der Stadt mit seinen Dörfern, für die er ab dem 13. September die Geschicke als Bürgermeister führen möchte. Er besuchte Vereine, Institutionen wie die Tafel und viele Schützenfeste. Begeistert zeigte er sich von den Dorfgemeinschaften und deren Zusammenhalt aus sich selbst heraus. Die Schönheit der Landschaft und die Kraft der Stadt Sundern mit seinen gesunden Unternehmen seien für den Kandidaten des Bündnisses „Zukunft Sundern“ mit dem Parteibuch der SPD Grund genug hier Bürgermeister werden zu wollen. Sinn entleert sei daher die Frage, warum er das Amt anstrebe, so Brodel auf der vom Bündnis einberufenen Pressekonferenz im Tagwerk in Sunderns Mitte.

Die Haushaltskasse sei wie in den meisten Kommunen das größte Problem, doch mit solch hervorragenden Rahmendaten wie der Wirtschaft in Sundern lasse sich viel machen. Daher sei für ihn die Wirtschaftsförderung Chefsache, weil hier alles davon abhänge. „Ich kann es kaum erwarten im Rathaus zu sitzen und alles umzusetzen“, wagte Brodel einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

„Ich kann es kaum erwarten, im Rathaus zu sitzen.“

Dass er von außen kommt, sieht er als großen Vorteil. Neutral, unabhängig und ohne alte Seilschaften sei er. Mit der Unterstützung von fünf Parteien, die das Bündnis bilden, vergrabe er sich nicht in Parteigrenzen und werde auch sachlich richtige Entscheidungen der CDU mittragen. „Unser Kandidat kann nicht von einer Partei gesteuert werden“, meint auch FDP Fraktionsvorsitzender Rüdiger Laufmöller, „dann täte er den Anderen weh.“ Die „traumhaften Ergebnisse“ der fünf Parteien, SPD, FDP, Grüne, Linke und der WISU vom 25. Mai 2014 werde mit dem gemeinsamen Kandidaten fortgesetzt, erklärten ihre Vertreter. „Nach der Wahl gibt es aber nur noch die Fahne von Sundern“, versicherte Brodel.

Noch fährt der Bürgermeisterkandidat oft nach Schermbeck, wo er mit seiner Familie zu Hause ist. Ab dem 1. August will er täglich von morgens sieben bis abends 22 Uhr vor Ort sein. Ab dann kann jeder Ralph Brodel über Facebook oder per Post unter dem Postfach 1651, 59836 Sundern zum Wohnzimmergespräch zu sich nach Hause einladen.

Zwei Podiumsgespräche wünscht sich der Kandidat vom Bündnis „Zukunft Sundern“ mit der Bürgermeisterkandidatin der CDU, Kerstin Pliquett. Dadurch könne sich jeder ein Bild machen und die Kandidaten anhören. Bisher warte das Bündnis jedoch noch auf eine positive Antwort der CDU.

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