Seniorenbeirat der Stadt Sundern feiert Zehnjähriges

Der stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW, Egon Backes. Foto: Klemens Teipel

Leistungsqualität zeigen bei der Hilfe zur Selbsthilfe

Sundern. (kt)

Der große Sitzungssaal des Rathauses diente einmal nicht direkt der städtischen Kommunalpolitik, sondern der Feier einer Einrichtung, die der demographische Wandel notwendig gemacht hat und den Senioren die Möglichkeit bietet, sich aktiv in das aktuelle Zeitgeschehen einzumischen. Jetzt also stand das zehnjährige Bestehen des Seniorenbeirates im Vordergrund. Mozartische Musik, vorgetragen vom Flötenquartett des Musizierkreises Enkhausen unter der Leitung von Ernst K. Druwen, eröffnete die Feier und bereicherte sie auch zwischen den Grußworten des Vorsitzenden Heinz-Dieter Japes und des Bürgermeisters Friedhelm Wolf sowie der Festansprache des stellvertretenden Vorsitzenden der Landesseniorenvertretung NRW, Egon Backes.

Vorsitzender Heinz-Dieter Japes hielt zunächst eine kurze Rückschau auf den Werdegang des am 12. November 1997 gegründeten Seniorenbeirates der Stadt Sundern, bei dem damals elf Personen als Vertreter unterschiedlicher Gremien den Grundstock bildeten.

Vorsitzender wurde Clemens Westik. Am 24. April 2001 wurde ein Leitungs-Team aus fünf Personen gewählt. Vorsitzende wurde Gisela Liedhegener. Seit dem 27. Oktober 2004 steht nun Heinz-Dieter Japes an der Spitze. Er wird unterstützt von seinen Stellvertretern Ferdinand Lehmann und Annemarie Hoffmann.

Am 21. Februar 2005 trat Brigitte Ricke als Kassiererin hinzu. Bald nun soll auch die Schriftführung gewählt werden. Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag und liegt in der Teilhabe älterer Menschen an der Zukunftsgestaltung der Stadt. So sind dann auch weitere Ziele die Unterstützung von Zuzüglern, Betreuung an Nachmittags-Grundschulen und Kindergärten wie auch in der Beaufsichtigung von Kleinkindern und der Unterstützung der "Arnsberger Tafel" (einer Einrichtung von

Vergabe von Nahrungsmitteln an Bedürftige).

Der stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW Egon Backes erläuterte die Bedeutung der 1984 im Land eingerichteten Vereinigungen, die allerdings noch nicht in allen Kommunen tätig sind. Es gelte, das Leistungspotenzial der Hilfe zur Selbsthilfe in die Gesellschaft einzubringen, was übrigens immer nötiger werde. Manches wäre in den Kommunen heute schon nicht mehr möglich ohne das Engagement von Ehrenamtlichen. Auch nicht in Vereinen und sonstigen Verbänden.

Bürgermeister Friedhelm Wolf bekräftigte diese Aussage und dankte allen, die sich in seiner Stadt so tatkräftig für das Gemeinwohl einsetzen. Im Namen der Bürgerstiftung Sundern übermittelte er dieser segensreichen Einrichtung eine Zuwendung von 1500 Euro.

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