Die ersten Schüler kehren zum Bildungshügel zurück 

Umfangreiche Vorkehrungen an den drei Schulen 

FFP2‐Masken, wie sie Bürgermeister Ralph Brodel und Fachbereichsleiter Martin Hustadt tragen, gibt es auch für die Lehrer.

Sundern.  Auf dem Bildungshügel in Sundern kehrt jetzt ab heute wieder Leben ein.  Grund ist der Erlass des Landes zum eingeschränkten Schulstart für die Abschlussklassen.  Für die Sicherheit sind umfangreiche Vorkehrungen getroffen worden.

Fachbereichsleiter Martin Hustadt erklärt, welche Bestimmungen jetzt für Hauptschule, Realschule und Gymnasium gelten.

Hauptschule: 

An der Hauptschule besteht Schulpflicht ab dem 23. April für 57 Schüler.  Fünf Klassenräume sollen genutzt werden; Lerngruppen von maximal 15 Schülern in einem Raum.  Ein komplettes Treppenhaus wird geschlossen, die Schüler nutzen nur einen Schultrakt. Da die Schulleitungen nachweispflichtig sind, wird namentlich dokumentiert, wer wann wo gesessen hat. Bisher können nur 23 von 43 Lehrkräften überhaupt unterrichten 

Realschule

 An der Realschule besteht Schulpflicht für 99 Schüler ab dem 23. April. Maximal 14 Schüler je Raum werden in acht  Klassenräumen unterrichtet. Die Unterrichtszeiten werden versetzt, sodass nicht mehr als 50 Schüler gleichzeitig in der Schule sind. Dokumentationen erfolgen wie in der Hauptschule 

Gymnasium

 Am Gymnasium besteht für die Abiturienten zunächst keine Schulpflicht ab 23. April.  Das Angebot des persönlichen Unterrichts werden voraussichtlich 60 bis 80 Schüler nutzen. Für den Unterricht sind mindestens  zehn Räume erforderlich. Der Haupteingang wird als Eingang, der Nebeneingang als Ausgang genutzt (Einbahnstraßen‐Struktur). Nur die Hoftoiletten werden geöffnet, keine Schülertoiletten im Gebäude. Waschbecken, Flüssigseife und Handtuschpapier sind vorhanden und werden von der Verwaltung ausreichend nachgeliefert. Alle Handwaschbecken wurden von der Verwaltung geprüft. 

Vereinbarungen

  • So werden die Sanitärräume schon nach den ersten Pausen wieder gereinigt. 
  • Die Schulleitungen müssen Hygienepläne erstellen.
  • Die Verwaltung stellt dazu Vordrucke für Dokumentationen durch die Reinigungskräfte zur Verfügung. Diese sollen in allen genutzten Räumen ausgehängt werden, damit die Reinigungsintensität nachgewiesen werden kann.
  • Desinfektionsspender und Hand‐Desinfektionsmittel werden von der Verwaltung bestellt.
  • Es wird an jeder Schule nur eine Eingangstür geöffnet sein.
  • Es werden zahlreiche Hinweisschilder ausgehängt. Teilweise haben die Schulen bereits solche Aushänge erstellt, diese werden durch weitere von der Verwaltung erstellte ergänzt. 
  • Aktuell dürfen aus der Risikogruppe Lehrkräfte mit Vorerkrankungen nicht im Unterricht eingesetzt werden, aus der Risikogruppe der Ü60‐Jährigen jedoch ab dem 23. April.
  • Ab dem 4. Mai  – Stand 22. April – müssen dagegen auch die Lehrer mit Vorerkrankungen im Unterricht eingesetzt werden.
  •  Die Schulleitungen gehen davon aus, dass zahlreiche Lehrkräfte aus den Risikogruppen (nach RKI) nicht für den Unterricht zur Verfügung stehen werden.

Die Stadt stattet alle Lehrkräfte mit den notwendigen Masken aus.  "Obwohl die Schutzmasken heiß begehrt sind und schwer aufzutreiben, stellt die Stadtverwaltung höherwertige FFP2‐Masken zur Verfügung", sagt Bürgermeister Ralph Brodel in einer Pressemitteilung.  „Die schützen nicht nur das Gegenüber, sondern auch den Träger vor möglichen Infektionen“,  ergänzt Fachbereichsleiter Martin Hustadt.

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