FDP sieht sich im Aufwind

Der Vorstand der Sunderner FDP geht optimistisch an die kommenden Aufgaben heran, denn die Liberalen verzeichnen Zuwächse.

Die FDP in Sundern sieht sich im aufwind. Beim Ortsparteitag im Sunderland-Hotel ließ der Vorsitzende Hans-Werner Ehrenberg vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. So konnte die FDP bei dendrei stattgefundenen Wahlen überdurchschnittlich zulegen.

Insbesondere bei der Kommunalwahl konnten die Liberalen in der Röhrstadt ihre Mandate im Rat von 3 auf 6 verdoppeln. Der Bürgermeisterkandidat Rüdiger Laufmöller erhielt sogar 20 Prozent der Stimmen. Auch die Mitgliederzahl konnte um 7,5 Prozent erhöht werden. Besonders erfreut zeigten sich die Mitglieder über die Neugründung der Jungen Liberalen, die in großer Zahl beim Parteitag erschienen waren. "Diese positive Entwicklung des vergangenen Jahres gibt uns Kraft für die anstehende Landtagswahl im Mai", so der Vorsitzende Ehrenberg. Wichtigste kommunalpolitische Themen sind die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie der Ausbau von Ganztagsschulen. Auch der Ehrenvorsitzende Herbert Laufmöller nutzte den Parteitag um seinen Dank an alle Mitglieder und besonders an die aktiven Wahlkämpfer zu richten.

Bei den Vorstandswahlen wurden Ehrenberg als Vorsitzender, Dorothee Thiele und Rüdiger Laufmöller (stellvertretende Vorsitzende) einstimmig wieder gewählt. Auch dem langjährigen Schatzmeister Rudi Müller wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Weiter wurden in den Vorstand gewählt: Oliver Brenscheidt, Isabell König, Simon Engels, Dietmar Fey, Ingrid Milewski, Fritz Milewski, Jürgen Knapstein, Dr. Sabine Riechert-Rothers und Reinhard Frommhold.

Leider konnte der angekündigte Gastredner Manfred Todtenhausen wegen Krankheit nicht über das Thema "Ehrbare Unternehmer-Ehrbare Politiker" sprechen. Dafür sprang kurzfristig ein "liberales Eigengewächs" in die Bresche. Oliver Brenscheidt referierte zum Thema "Liberaler Mittelstand" und betonte, dass die mittelständischen Unternehmen von Überregulierung und ausufernder Bürokratie erdrückt werden. Er forderte insbesondere die Kommunalpolitiker und Unternehmer auf, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen

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