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So bringen die Sternsinger in Arnsberg und Sundern 2021 den Segen zu den Menschen

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Von: Rebecca Weber

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Sternsinger Kindermissionswerk Dreikönigssingen hellerdennje
Unter dem Titel „Die Welt braucht eine frohe Botschaft“ und dem Hashtag „#hellerdennje“ steht die diesjährige Aktion Dreikönigssingen im Corona-Lockdown. © Kindermissionswerk

„Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft!“ lautet in diesem Jahr der Leitgedanke der Sternsinger-Aktion. Die Corona-Pandemie hat alles verändert.

Arnsberg/Sundern - Den Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Aktion in Aachen sollten ursprünglich 1.200 Kinder mitfeiern. Jetzt waren es insgesamt zwölf. Auch in den Gemeinden in Arnsberg und Sundern wurde umorganisiert und Alternativen zu den sonst üblichen Besuchen an den Haustüren entwickelt.

Für die Sternsingeraktion in St. Martinus Hellefeld wurden Kreide und Aufkleber in der Patronatmesse Heilige Drei Könige in Linnepe gesegnet. Interessierte können bis Ende Januar nach allen Gottesdiensten in St. Martinus Hellefeld die gesegnete Kreide oder Aufkleber mitnehmen und auch eine Spende abgegeben. Für die Gottesdienste in der Hellefelder Kirche sind weiterhin Voranmeldungen erforderlich (Tel. 0 29 34/2 90).

Eine Sternsinger-Gruppe im Gottesdienst

Stellvertretend für die Mädchen und Jungen, die in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus ziehen können, wird in Stockum eine Sternsingergruppe den Gottesdienst am Sonntag, 10. Januar, um 9.30 Uhr bereichern. Das Dreikönigslied wird vorgetragen und es werden Segenstütchen verteilt, die den alljährlichen Türaufkleber, einen Gebetstext sowie einen Spendenaufruf enthalten. Weitere gesegnete Tüten werden bis zum 2. Februar in der Kirche zur Mitnahme bereit liegen.

Digital abrufbar ist das traditionelle Lied der Sternsinger in Voßwinkel. Über die Website der Chorgemeinschaft (http://www.cg-vosswinkel-hoeingen.de) ist das Video zu sehen.

Spendenboxen in den Kirchen

In Oeventrop und auch in einigen anderen Gemeinden wurden in der vergangenen Woche die Segenstütchen zur Aktion „Sternsingen, mal anders. Segen bringen, Segen sein.“ an die Haushalte verteilt. In den Tütchen sind Informationen zur Spendenmöglichkeit, Online oder in der Spendentüte, und der Segensaufkleber enthalten. Spendentüten können, auch wenn keine Gottesdienste stattfinden, zu den angegebenen Terminen am 10., 17. und 24. Januar zwischen 11.:45 und 13 Uhr in der Pfarrkirche Hl. Familie Oeventrop abgegeben werden.  In Stemel ist beispielsweise auch eine kurze Geschichte zu den Heiligen Drei Königen enthalten. Spendenboxen sind in der Stemeler Kirche aufgestellt. Da die Kinder in der Ukraine und weltweit gerade in dieser Zeit auf Unterstützung angewiesen seien, bittet auch das Sternsinger-Team aus Bachum trotz der aktuellen Corona-Lage um Spenden: An den Samstagen im Januar können zwischen 18 und 18.30 Uhr Spenden in die Spendendose im Eingangsbereich der Kirche geben und einen gesegneten Aufkleber mit nach Hause nehmen.

Da die Kinder nicht von Haus zu Haus gehen können, wird in St. Franziskus Neheim am Sonntag, 10. Januar, von 10.30 bis 17 Uhr eine Gruppe Sternsinger in der Kirche anzutreffen sein. Unter dem Motto „Anders, aber auch dieses Jahr ganz wichtig“ sammeln sei Spenden für das Projekt Miramar in Peru.

„Wir sind fasziniert, wie kreativ die Sternsinger-Gruppen und Gemeinden in diesen Tagen sind“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘. „Nichts machen ist auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie keine Alternative. Es gibt viele Online-Angebote wie den digitalen Sternsingerbesuch oder es werden Segenspakete verteilt. Die Sternsinger schenken dadurch Hoffnung und Zuversicht.“

„Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit“

„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben — in der Ukraine und weltweit“ lautet das Motto der diesjährigen, 63. Aktion Dreikönigssingen. Dabei werden die Sternsinger auf das Schicksal von Mädchen und Jungen aufmerksam machen, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten. Schätzungen zufolge sind allein im Beispielland 2021, der Ukraine, zwei Millionen Kinder von Arbeitsmigration betroffen.

Weitere Infos zum digitalen Sternsinger-Besuch des Erzbistums Paderborn geht es hier: https://www.sternsinger.de/sternsingen/digitaler-besuch/

Wer für die Sternsinger-Projekte spenden möchte, findet Infos unter https://spenden.sternsinger.de/jxtgrdkc.

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