Stadtwerke können mit Einnahmen von rund 1,5 Millionen Euro rechnen

Stadt Sundern und Helma nehmen Vergleich zu Anschlussbeiträgen an

Zumindest über die Anschlussbeiträge für den Ferienpark Sorpesee sind sich die Stadt Sundern und die Helma Ferienimmobilien GmbH jetzt einig geworden.
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Zumindest über die Anschlussbeiträge für den Ferienpark Sorpesee sind sich die Stadt Sundern und die Helma Ferienimmobilien GmbH jetzt einig geworden.

Amecke/Sundern – Der vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg getroffene Vergleich in Sachen Anschlussbeiträge für den Ferienpark Sorpesee wurde jetzt von allen Verfahrensbeteiligten angenommen.

Demnach werden die Stadtwerke mit rund 1,5 Millionen Euro an Einnahmen rechnen können, teilt die Stadt Sundern mit. Schon jetzt seien 1,2 Millionen Euro auf das Konto der Stadtwerke geflossen. 

„Ein guter Tag und unsere gewählte Prozessstrategie von Stadt, Stadtwerke und des kaufmännischen Leiters Hans-Walter Becker sind aufgegangen“, so Bürgermeister Ralph Brodel. Die Differenz von rund 300.000 Euro hänge jetzt noch an verschiedenen technischen Frage rund um das Gelände der Helma AG. Auch mit den Kosten des Vergleichs könne man gut leben, so der Bürgermeister, denn die Stadtwerke hatten sich durch Hans-Walter Becker selber vertreten. 

Die Helma Ferienimmobilien GmbH teilte ihrerseits mit, dass die Klagen noch vom vorherigen Eigentümer eingereicht worden seien, mit dem eine schriftliche Vereinbarung bestanden habe, dass keine Anschlussbeträge erhoben würden. 

„Im Hinblick auf die von der Stadt Sundern beschlossene Einleitung zur Neuaufstellung des Bebauungsplans A 26 „Ferienpark Sorpesee“ enthält der Vergleich eine Anpassungsklausel. Reduziert sich bei einem neuen B-Plan die zu bebauende Fläche, ist dementsprechend eine weitere Reduzierung der Beitragsforderungen vorzunehmen, was dazu führen könnte, dass die Stadt bereits vereinnahmte Beiträge an die Helma Fi GmbH zurückzahlen müsste.“

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