Weitere 20 Jahre besiegelt

Innogy bleibt Gasversorger in Sundern

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Unterzeichneten den Konzessionsvertrag zur Gasversorgung in Sundern: Bürgermeister Ralph Brodel (rechts) und Innogy-Bereichsleiter Frank Eikel.

Sundern – Die Stadt Sundern und die Innogy West Energie haben ihre, seit vielen Jahrzehnten bestehende Partnerschaft, für das Gasversorgungsnetz für weitere 20 Jahre besiegelt. Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel und der Leiter der Innogy Südwestfalen-Sieg, Frank Eikel, unterzeichneten am Freitagvormittag im kleinen Sitzungssaal des Rathauses den Konzessionsvertrag.

„Das Verfahren für die Gaskonzession haben wir bereits im Jahr 2017 begonnen“, erklärte Kämmerin Ursula Schnelle das komplexe Unterfangen, bei dem die Stadt während der gesamten Zeit juristisch und energietechnisch begleitet wurde und bei dem sie aus sechs Bewerbern auswählen konnte. Die Vergabeentscheidung fiel erneut auf Innogy und der Rat gab in seiner Sitzung am Donnerstagabend sein „O.K.“ dazu.

„Wir haben einen alten und gleichzeitig neuen Vertragspartner, so Bürgermeister Brodel. Er sei in den letzten Jahrzehnten immer ein Partner gewesen, auf den man sich verlassen konnte. „Konzessionsverträge wie diese bilden die Grundlage für unser Netz und sichern Arbeitsplätze“, freute sich Innogy-Regionsleiter Frank Eikel. Mit Sundern habe man in all den Jahren eine unglaublich vertrauensvolle Zusammenarbeit erlebt. Bei Störungen und eventuellen Erdarbeiten komme es darauf an Hand in Hand zu arbeiten. Eikel versprach auch einen weiteren Vorteil durch den Vertragsabschluss mit Innogy. „Wir sind in der Lage Synergien zu schaffen. Zum Beispiel können wir bei Erdarbeiten gleichzeitig das Breitbandnetz ausbauen.“ Mit dem Konzessionsvertrag übernimmt Westnetz als Verteilnetzbetreiber von Innogy weiterhin den Betrieb des 220 Kilometer langen Gasnetzes und seinen 4750 Hausanschlüssen. 140.000 Euro erhält die Stadt von Innogy, für das Recht in Sundern Gasleitungen zu verlegen.

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