Stadtfest setzt viele positive Akzente

Röhrrock-Premiere kommt gut an

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Die Premiere des Röhrrock hat am Freitagabend viele begeistert.

Sundern. Drei Tage volles Programm, gespickt mit reichlich Aktionen, einer Vielfalt an Streetfood sowie einem tiefen Einblick in das facettenreiche Vereins-, Kultur- und Kunstleben in der Röhrstadt: Das Stadtfest, mit neuem Konzept, bot ein Potpourri an Unterhaltung für die ganze Familie, das reichlich positive Akzente setzte und den Besuchern viele stimmungsvolle Momente und Kurzweil bescherte.

Letztendlich war es aber offensichtlich die kühle und streckenweise sehr regnerische Witterung, die dazu beitrug, dass die Besucherzahlen teils unter den Erwartungen blieben. 

Dabei startete das Stadtfest am Freitagabend fulminant und laut: Von der mit beeindruckendem Sound und Lichttechnik versehenen Bühne auf dem Franz-Tigges-Platz, der den zentralen Mittelpunkt des Geschehens bildete und von Cheatday-Streetfood-Trucks umrahmt wurde, gab es bei der Premiere des „Röhrrock“ reichlich was auf die Ohren. Und das, mit „Crash Tape“, „Bridges and Endings“ und „Noah Appelhans“ von drei regionalen Newcomerbands, die mit ihrer eher härteren Gangart die rund 300 Besucher begeisterten.

In den Genuss bester Unterhaltung kamen am Samstag, dem „Funtag“ für Kinder und Jugendliche, vor allem die kleineren Gäste beim Kinderschminken oder im Mini-Riesenrad. Auch selbst aktiv werden konnte der Nachwuchs unter anderem auf dem Mountainbike- und Segwayparcours. Am Abend wurde das Sunderner Stadtfest mit dem Fassanstich durch Stadtmarketing-Leiterin Julia Koger und Bürgermeister Ralph Brodel offiziell eröffnet, bevor es mit dem Konzert der Kultband „Amigos“ aus Balve mit professionell umgesetzten Eigeninterpretationen von Ohrwürmern aus Rock, Pop und Schlager aus mehreren Jahrzehnten wieder musikalische Stimmungsmacher von der Bühne gab.

Stadtfest in Sundern

Das „Fest der Vereine“ am Sonntag, begleitet von verkaufsoffenen Geschäften in der Innenstadt, bot zahlreichen Vereinen, Institutionen und Organisationen, ob in den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Kunst, Natur, Ehrenamt oder Gemeinnützigkeit aus Sundern und dem näheren Umfeld die perfekte Plattform, mit (Mitmach-)Aktionen, Ausstellungen und Darbietungen auf sich aufmerksam zu machen und neue Freunde und Aktive zu gewinnen. Und auch auf der Bühne bewiesen Musikvereine, Chöre und Tanzgruppen eindrucksvoll, wie vielfältig und bunt sich Sundern präsentiert. Dies unterstrich darüber hinaus auch die parallel zum Stadtfest eröffnete Kunstausstellung „Diversity: Vielfalt der Existenz“ in der Stadtgalerie mit ausdrucksstarken Werken von Sunderner Jugendlichen zum Thema „Zuwanderung und Migration, Vielfalt leben und Demokratie stärken“. Musikalisch rundete die Malerin und Sängerin Relindis Bergmann mit ihren witzig-frechen Auftritten – mit Bundeswehr-Bigband-Schlagzeuger Thomas Lieven – das dreitägige Unterhaltungsprogramm ab.

Fazit: von sehr gut bis enttäuschend

Von sehr gut bis eher enttäuschend: Marketing-Leiterin Julia Koger zeigte sich am späten Sonntagnachmittag bei ihrem Fazit mit gemischten Gefühlen: „Das Angebot und die Vielfalt waren bei einem Sunderner Stadtfest kaum größer und attraktiver als in diesem Jahr. Von den Gästen habe ich daher auch einiges an positivem Feedback bekommen. Vor allem der Freitagabend mit den drei tollen heimischen Bands hat viele so richtig begeistert. Hier wurden zahlreiche Stimmen laut, die sich eine Wiederholung wünschen. Auch am Samstagabend, mit dem Publikumsmagneten und Stimmungsgaranten „Amigos“, waren zunächst sehr viele Feierlustige zu uns gekommen, bevor der anhaltende Platzregen vieles zunichte machte. Für einen zum großen Teil ebenfalls verregneten Sonntagnachmittag war das Fest der Vereine noch relativ gut besucht. Leider wurde es vor der Livebühne zum Ende hin aber sehr ruhig.“

Sunderner Röhrfestival mit drei Live-Bands und Cheatday

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