„Alle sollten an einem Strang ziehen“

Stadtmarketing Sundern lädt zum Treffen zur Innenstadtentwicklung ein

+
Ihre Forderungen, wie die Aufenthaltsqualität in der Sunderner Innenstadt verbessert werden kann, sollen die direkt Betroffenen an die Politik herantragen – so der Ansatz der Initiative des Stadtmarketings.

Sundern – Die Fußgängerzone in Sundern gibt es seit rund 30 Jahren, seitdem habe sich nichts mehr verändert. „Sie wurde einmal geplant, seitdem herrscht Stillstand“, sagt Antonius Becker, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtmarketing Sundern eG. „Es ist allerhöchste Zeit, aktiv zu werden.“ Daher lädt das Stadtmarketing alle von der Innenstadtentwicklung Betroffenen ein, sich an einen Tisch zu setzen.

Zu dem Treffen am Mittwoch, 9. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtgalerie sind nicht nur alle Einzelhändler eingeladen – egal ob Mitglied beim Stadtmarketing oder nicht. Der Kreis soll weiter gezogen werden: Auch Filialleiter sind angesprochen, ebenso wie die Imobilienbesitzer, die Geschäftslokale vermieten. 

„Alle die, die direkt in der Innenstadt betroffen sind, sollten an einem Strang ziehen“, wünscht sich Becker. Die Dringlichkeit sei offenkundig. Nicht nur sichtbar durch den zunehmenden Leerstand. Die Situation für Fußgängerzonen würde deutschlandweit immer schwieriger, allen voran in kleineren Städten – groß ist die Konkurrenz durch den Internethandel und größere Städte als Magneten. Das Problem in Sundern: Es gebe nichts Greifbares, kein Konzept, das man kontinuierlich weiterverfolgen könne, führt Becker aus. 

Um nicht weiter auf der Stelle zu treten, appelliert das Stadtmarketing mit seiner Einladung an alle Betroffenen, selbst und gemeinsam „an den Start zu kommen. Nicht sitzen und warten auf konstruktive Lösungen aus dem Rathaus. Das hat viel zu lange stattgefunden und keine Ergebnisse gebracht. Es sollten sich alle zusammenfinden, um klare Forderungen an die Politik zu stellen“, erklärt Antonius Becker den Kerngedanken. Er wird den Abend in der Stadtgalerie moderieren und das Gespräch entlang der drei bis vier Hotspots der Innenstadtentwicklung leiten. „Probieren und gucken, was dabei herauskommt“, hofft der Aufsichtsratsvorsitzende auf eine gute Beteiligung und Ideen, wie die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt verbessert werden kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare