Leitungen dämmen oder absperren

Stadtwerke Sundern geben Tipps für die "kalte Jahreszeit"

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Damit auf den Frost kein Frust folgt, geben die Stadtwerke Sundern Tipps für die kalte Jahreszeit.

Sundern. Bisher zeigte sich die „kalte Jahreszeit“ trotz teilweise heftiger Schneefälle noch eher von der milden Seite. Das könnte sich aber sehr schnell ändern. Höchste Zeit also, die Trinkwasserleitungen in den eigenen vier Wänden darauf vorzubereiten, raten die Stadtwerke Sundern und haben gleichzeitig einige Tipps parat, damit auf den Frost kein Frust folgt.

Denn wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann dann schnell auch Leitungen und Anlagenteile zum Platzen bringen. Grundsätzlich gelte, dass alle Außenzapfstellen sowie Außenleitungen, die in unbeheizte Gebäude oder Gebäudeteile führen, abgesperrt und entleert werden müssen, um Frostschäden zu vermeiden, teilen die Stadtwerke mit. 

Häufige Schadensursachen seien auch offene Fenster und Lüftungsöffnungen, die dafür sorgen, dass bei länger andauerndem Frost auch Leitungen im Gebäude einfrieren oder Wasserzähler platzen. „Daher sollte die Luftzufuhr in der kalten Jahreszeit auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt und Zug vermieden werden“, raten die Experten. Manche Räume wie etwa Heizungskeller benötigen aber eine ausreichende Lüftung – hier müsse selbstverständlich sichergestellt sein, dass an solchen Stellen stets genügend belüftet wird. 

Vor Frost schütze auch eine gute Wärmedämmung aller Warm- und Kaltwasser- sowie Heizungsleitungen. Auch den Wasserzähler können Haus- und Wohnungsbesitzer dämmen, zum sechsjährigen Wechsel müsse er aber frei zugänglich sein. Die Kunden, die während des Winters für eine längere Zeit ihr Gebäude leer stehen haben, sollten eine zuverlässige Person um eine regelmäßige – bei starken Minusgraden möglichst tägliche – Kontrolle der Heizungsanlage bitten. Ansonsten könne es bei einem Ausfall der Heizungsanlage zu schwerwiegenden Schäden im und am Gebäude kommen. 

Besonders wichtig: Nicht nur die Keller, sondern das gesamte Gebäude bis zum Dachgeschoss müssen vor Frost geschützt werden – dazu gehören auch Garagen und andere Nebengebäude mit Trinkwasser- und Heizungsinstallationen. Indem man Heizkörper auf die niedrigste Stufe (zwischen „Stern“ und der „1“) einstellt, sei in den Räumen in der Regel eine ausreichende Mindesttemperatur sichergestellt. Bei weiteren Fragen zur Thematik „Schutz der Trinkwasser-Kundenanlage vor Frostschäden“ stehen die Mitarbeiter der Stadtwerke sowie heimische Installationsbetriebe zur Verfügung.

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