Frost ohne Frust

Stadtwerke geben Tipps zur kalten Jahreszeit

Außenzapfstellen sollten in der kalten Jahreszeit abgesperrt und entleert werden, um Frostschäden zu vermeiden. Foto: PantherMedia/Bernd Klein

Sundern. Die Temperaturen der vergangenen Tage zeigen deutlich, dass es den Winter noch gibt. Höchste Zeit also, die Wasserleitungen in den „eigenen vier Wänden“ und besonders im Außenbereich gegen Frostschäden zu sichern, raten die Stadtwerke Sundern und geben gleichzeitig einige Tipps, damit auf den Frost kein Frust folgt.

Denn wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus. Dadurch kann es dann schnell auch zum Platzen von Leitungen und Anlagenteile kommen. Grundsätzlich gilt, dass alle Außenzapfstellen sowie Außenleitungen, die in unbeheizte Gebäude oder Gebäudeteile führen, abgesperrt und entleert werden müssen, um derartige Frostschäden zu vermeiden.

Häufige Schadensursachen sind zudem offene Fenster und Lüftungsöffnungen, die dafür sorgen, dass bei länger andauerndem Frost auch Leitungen im Gebäude einfrieren oder Wasserzähler bersten. Daher sollte die Luftzufuhr in der kalten Jahreszeit auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt und Zug vermieden werden. Manche Räume, wie etwa Heizungskeller, benötigen aber eine ausreichende Lüftung. Hier müsse sichergestellt sein, dass an solchen Stellen stets genügend belüftet wird und gleichzeitig die wasserführenden Anlagenteile nicht einfrieren. So kann man sich vor Frostschäden durch eine gute Wärmedämmung aller Warm- und Kaltwasser- sowie Heizungsleitungen schützen.

Auch den Wasserzähler können Haus- und Wohnungsbesitzer dämmen, zum sechsjährigen Wechsel muss er dann aber frei zugänglich sein. Diejenigen Kunden, die während der kalten Jahreszeit für einen längeren Zeitraum ihr Gebäude leer stehen haben, sollten eine zuverlässige Person um eine regelmäßige – bei starken Minusgraden möglichst tägliche –Kontrolle der Heizungsanlage bitten. Ansonsten kann es bei Ausfall der Heizungsanlage zu schwerwiegenden Schäden im und am Gebäude kommen. Besonders wichtig: Nicht nur die Keller, sondern das gesamte Gebäude bis zum Dachgeschoss muss vor Frost geschützt werden und dazu gehören auch Garagen und andere Nebengebäude mit Trinkwasser- und Heizungsinstallationen.

Indem man Heizkörper auf die niedrigste Stufe (zwischen „Stern“ und der „1“) einstellt, ist in den Räumen in der Regel eine ausreichende Mindesttemperatur sichergestellt.

Bei weiteren Fragen zur Thematik „Schutz der Trinkwasser-Kundenanlage vor Frostschäden“ stehen neben den Mitarbeitern der Stadtwerke Sundern auch die Installationsbetriebe zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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