Turnier für Profis und Laien

Stemel wird zum Zentrum des Schießsports der Schützen

Im Beisein von Kreisschützenkönig Christian Halsberger, Karl-Heinz Breier sowie Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel hatten Geschäftsführer Martin Thiele und Kreisschießmeister Ralf Czech zum „Startschuss“ für das 56. Kreispokalschießen geladen. Foto: F. Albrecht

Arnsberg/Sundern. Der Kreisschützenbund Arnsberg lädt zum 56. Mal zum Kreispokalschießen ein. In der Schützenhalle Stemel gab es jetzt im Beisein von Sponsoren und Organisatoren des Kreisschützenvorstandes buchstäblich den Startschuss zum neuen Turnier für jedermann. Dabei können sich die Schützenbrüder sowie trainierte Sportschützen miteinander messen.

In Stemel ist bis zum 11. Mai fast täglich ein Schuss auf die Scheiben möglich. Die Siegerehrung mit einer Entscheidung über die Teilnahme am Bundespokalschießen findet am 31. August statt.

Zur Eröffnung des Kreispokalschießens ist am Samstagnachmittag bereits auf die Ehrenscheiben geschossen worden. Der Geschäftsführer des Kreisschützenbundes (KSB), Martin Thiele, begrüßte dazu den Kreisschießmeister Ralf Czech sowie einige Kollegen aus dem Vorstand des KSB und Gäste. Neben dem Kreisschützenkönig Christian Halsberger waren auch Karl-Heinz Breier vom Westfälischen Schützenbund (WSB) und Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel anwesend. Vertreter des Sponsors war Patrick Onofrietti von der Warsteiner Brauerei. „Das Interesse am Schießsport reicht aus“, schilderte KSB-Geschäftsführer Martin Thiele zur Eröffnung des 56. Wettbewerbs. Wieder einmal werde den Mitgliedern aus Schützenbruderschaften sowie Sportschützen von außerhalb die Möglichkeit geboten, sich miteinander zu messen. „Wir hoffen zudem, mehr Menschen für den Schießsport in der Region begeistern zu können“, so Thiele.

150 Teilnehmer erwartet

Für die nächsten zwei Wochen steht die Schützenhalle Stemel im Zentrum des Schießsports im Sauerland. Dazu erwartet der KSB rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von zehn bis 61 Jahren.

Die Organisation liegt bei der Schießsportgruppe der Schützenvereins St. Hubertus Stemel. Unter der Leitung von Andreas Stein kümmert sich die Stemeler Schießsportgruppe um die Organisation. Bis zum 11. Mai haben Schützen täglich außer sonntags sowie am 1. Mai die Gelegenheit, auf die kleinen Scheiben anzulegen. Dazu wurde in der Schützenhalle ein Schießstand aufgebaut, bei dem an vier Plätzen geschossen werden kann.

„Das Schießen findet in mehreren Disziplinen statt“, erklärte Kreisschießmeister Ralf Czech, für den die Organisation des Kreispokalschießens auch eine Premiere ist. Für die Leistungsschützen vom WSB gibt es insgesamt 14 Disziplinen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei den Brauchtumsschützen, die vor allem dem KSB Arnsberg zugehörig sind, werden neun Disziplinen angeboten. Geschossen werden kann mit Luftgewehr und Luftpistole. Die Teilnehmer am Wettbewerb zielen auf eine so genannte Königsscheibe, auf der maximal zwölf Punkte erreicht werden können und auf eine „Glücksscheibe“. Die Scheibe wird verdeckt herum beschossen, die Punkte beider Scheiben werden anschließend addiert. Auf die besten Schützen wartet die Teilnahme am Bundespokalschießen im Leistungszentrum in Dortmund. Dort treffen im Oktober die „Meister“ aus fünf Kreisschützenbünden zusammen. Beim letzten Wettbewerb, der 2018 in Balve ausgerichtet wurde, belegte der KSB Arnsberg Platz 2.

„Dieser Sport leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Konzentrationsvermögens“, sagte Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel. Als bekennender Schütze, der gerne schieße, gehe es ihm um die richtige Einordnung des Schießsports. Dann könnte es für die Form der Konzentrationsübung durchaus einen Einsatz auch in Schulen geben, um Schüler im fokussierten Denken zu fördern.

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