Ohne Ehrenamt geht nichts: Engagierte Frauen auch in Sundern

„Sternenweg“ der Caritas freut sich über neue Mitarbeiter

Über zehn neue ehrenamtliche Mitarbeiter freut sich der Hospizdienst „Sternenweg“.

Arnsberg/Sundern. Hospizarbeit ist ein Themenfeld, das den Caritasverband Arnsberg-Sundern bereits seit 1996 begleitet. Der Verband hat neben dem stationären Hospiz ...

Arnsberg/Sundern.

Hospizarbeit ist ein Themenfeld, das den Caritasverband Arnsberg-Sundern bereits seit 1996 begleitet. Der Verband hat neben dem stationären Hospiz Raphael auch einen ambulanten Hospizdienst mit Namen „Sternenweg“, der sich um Kinder, Jugendliche und Erwachsene kümmert, wenn diese einen solchen Dienst benötigen. „Leistbar ist die Hospizarbeit in dem Umfang nur mit viel ehrenamtlichem Engagement“, erklärt Ursula Elisa Witteler, Einrichtungsleitung des Sternenwegs.

Regelmäßig werden deshalb für die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospizbereich Kurse zur Qualifikation Interessierter angeboten. Was bedeutet das, wenn ich mich als Interessierter für so einen Kurs anmelde und was erwartet mich dann beim Sternenweg in meinem Ehrenamt? Diese Frage beantwortet Ursula Elisa Witteler, für den ambulanten Bereich so: „Im Sternenweg wird zwischen Kinder- und Jugendbereich und Erwachsenenbereich unterschieden. Ehrenamt im Erwachsenenbereich bedeutet in erster Linie Begleitung der Betroffenen und der Angehörigen, Da sein, Zeit und Sicherheit schenken.“

„Im Kinder- und Jugendbereich steht die gemeinsame aktive Zeit im Vordergrund, gemeinsam spielen, Spaß und Freude haben, in schweren Zeiten auch miteinander traurig sein, einfach füreinander da sein. Ebenso liegt hier ein Aufgabenfeld auf der Begleitung der Geschwister und Eltern. Generell erhalten alle Interessenten bei uns eine gemeinsame Basisqualifikation und entscheiden sich mit Unterstützung der Koordinatorinnen dann für einen Bereich, in dem sie sich weiter spezialisieren und dann ihr Ehrenamt beginnen.“

Genau diesen etwa 100 Stunden umfassenden Befähigungkurs haben im ambulanten Hospizdienst Sternenweg nun zehn neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen absolviert und bekamen dafür in feierlicher Runde die Zertifikate überreicht. Begonnen hat die Feier mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Liebfrauenkirche mit Dechant Böttcher und der Pfarrerin Neumann-Arnoldi unter dem Thema „gemeinsam den Weg gehen“. Anschließend wurde der Abend bei einem kleinen Imbiss im Restaurant des Seniorenhauses St. Anna fortgesetzt.

Übergeben wurden die Zertifikate von Heinrich Steinkemper, Vorsitzender des Caritasrates, an Elisabeth Cordes, Elke van Dam-Kusch und Daniela Mertens aus Sundern, Theresia Kuhnhenne und Nicole Geltz-Kleinsorg aus Winterberg, Helga Arnrich aus Meschede, Sophie Gerlach aus Bestwig, Evamarie Hanxleden aus Arnsberg und für den FuD (familienunterstützender Dienst Meschede) Jana Funke aus Sundern und Sandra Goesmann aus Meschede.

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