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Straße der Verbesserungen

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Zu einer Abschlussveranstaltung in Hachen trafen sich jetzt die Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtungen, die mit einer Urkunde zum zweijährigen Qualitätsmanagement ausgezeichnet wurden.

"Der erste Schritt ist getan", erläuterte Dr. Bärbel Schlummer bei ihrem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre, in dem sich elf Katholische Kindertageseinrichtung einem Prozess zur Qualitätsentwicklung unterzogen. "Es sind viele Ziele formuliert, viele Dinge verschriftlicht und viele Diskussionen geführt worden."

In acht Modulen an 20 Tagen trafen sich die Teilnehmerinnen um das spezifische Profil der Katholischen Kindertageseinrichtungen heraus zu arbeiten. Dr. Schlummer hatte ein Landkarte der Wege und Orte gezeichnet, die die Erzieherinnen die letzten beiden Jahre gehen mussten. So werden die Einrichtungen eine Straße der ständigen Verbesserungen gehen. Dies ist eine der Grundaussagen des Qualitätsmanagements.

Das Erarbeitete soll nicht nur in den Handbüchern niedergelegt werden, es soll mit den Kindern gelebt werden und so auch einer ständigen Überprüfung und Verbesserung unterliegen.

Das Erarbeitete mit den Kindern Leben

"Das Qualitätsmanagement ist kein Neubeginn. Wir konnten mit den Erzieherinnen auf eine guten Grundlage aufbauen", blickte Dr. Schlummer zurück. Zu insgesamt neun Themenbereichen auf dem Weg zum KTK-Gütesiegel des Bundesverbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder entwickelten die Tageseinrichtungen individuelle Prozessbeschreibungen und legten diese als verbindliche Dokumente in einem jeweiligen Handbuch nieder. Für die Gäste und Mitarbeiter gab es die Gelegenheit, Einblick in die Handbücher zu nehmen und sich an aufgestellten Tafeln über den Verlauf der einzelnen Module, wie zum Beispiel Religion, Zahlen oder Natur zu informieren.

Bevor die Urkunden für das Qualitätsmanagement an die Kindertageseinrichtungen gegeben wurden, gab es noch eine heitere Abschlussrunde der beteiligten Erzieherinnen aus dem Raum Sundern und Menden. Für ihren Ausspruch: "Wir bewahren alles in unseren Herzen und holen es bei Bedarf hervor", der im Laufe der zweijährigen Arbeit gefallen war, wurde Dr. Bärbel Schlummer mit einem riesigen Herzen bedacht.

Teilgenommen und mit einer Auszeichnung geehrt, die von Barbara Jakobsmeyer vom Diözesanverband Paderborn übergeben wurde, haben aus dem Stadtgebiet: St. Johannes und Christkönig, Sundern, St. Marien, Hachen, St. Sebastian, Endorf, St. Antonius, Allendorf, St. Josef, Stockum, St. Antonius, Langscheid.

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