Tief „Xaveria“ hält Feuerwehren im Stadtgebiet auf Trab

Großbrand, Überschwemmungen: Sunderns Feuerwehr 15 Stunden im Einsatz

Im Stadtgebiet wurden der Feuerwehr insgesamt vollgelaufene 44 Wohnungen, Keller und Garagen gemeldet: Dauereinsatz für die Rettungskräfte. Foto: Feuerwehr Sundern

Das Tiefdruckgebiet „Xaveria“ hat am Freitagnachmittag mit einem Starkregenschauer auch Teile der Stadt Sundern stark getroffen.

Besonders betroffen waren in der Kernstadt das Wohngebiet „Unterm Knapp“ und das Hoffmann’sche Gelände. Auch in Stockum und Endorf wurden vollgelaufene Keller gemeldet.

Insgesamt liefen in kürzester Zeit 44 Wohnungen, Keller und Garagen voll, die den Einsatz der Feuerwehr erforderlich machten. „Die Zahl der Betroffenen ist vermutlich noch viel höher, da viele Anwohner, die nur leicht betroffen waren, die Folgen des Starkregenereignisses selbst beseitigt haben“, vermutet Jürgen Voss, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehr Sundern.

Neben dem Löschzug Sundern wurden auch die Einheiten aus Allendorf, Endorf, Stemel und Stockum in der Kernstadt zur Unterstützung eingesetzt. Koordiniert wurde die Einsatzlage von der Feuerwache an der Settmeckestraße.

Insgesamt wurden etwa 100 Einsatzkräfte eingesetzt, die bei dem schwül warmen Wetter besonders gefordert waren. Erst gegen 18 Uhr war dann für alle Beteiligten der Feuerwehr der Einsatz beendet.

Nach dem Großbrand auf dem Gelände der Papierfabrik in der vorangegangenen Nacht und diesem anschließenden Einsatz nach dem Unwetter heißt es nun erst einmal ausschlafen und neue Kräfte sammeln. Viele Angehörige der Feuerwehr waren nach dem Großbrand gerade wieder Zuhause, als der Funkmelder erneut zum Einsatz aufforderte. Ein Großteil der Angehörigen des Löschzuges Sundern waren somit nur mit einer kurzen Unterbrechung mehr als 15 Stunden im Einsatz.

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