Randweg am Ostufer der Sorpetalsperre bereits gesperrt

Sturmtief „Burglind“: Ruhrverband warnt vor Betreten der Waldwege

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Sturmtief "Burglind" brachte auch ins Sauerland orkanartige Böen.

Sundern/Hochsauerland. Sturmtief „Burglind“ hat in der Nacht zu Mittwoch Nordrhein-Westfalen mit Starkregen und schweren Sturmböen erreicht. In vielen Landesteilen wurden Bäume entwurzelt. Aus aktuellem Anlass warnt der Ruhrverband daher eindringlich vor dem Betreten von Wäldern.

Dies betreffe insbesondere auch die Wege an den Talsperren des Ruhrverbands, die von zahlreichen Bäumen gesäumt sind. "Es besteht Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste", heißt es in einer Pressemitteilung des Ruhrverbandes.  Aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres vollständig gesperrt ist bereits der Randweg am Ostufer der Sorpetalsperre. Hier liegen mehrere umgestürzte Bäume auf dem Weg. 

Es sei davon auszugehen, dass der Ruhrverband in den nächsten Stunden wegen Nichtpassierbarkeit weitere Wege an seinen Talsperren im Sauerland sowie in den angrenzenden Wäldern sperren muss. "Auch an den nicht gesperrten Wegen besteht erhebliche Gefahr", heißt es.  Wie lange die einzelnen Sperrungen dauern werden, sei noch nicht absehbar. Die Bestandsaufnahme der Schäden und die Aufräumarbeiten könnten erst beginnen, wenn das Sturmtief vollständig abgezogen ist.

Auch Wald und Holz NRW weist darauf hin, dass es zu umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen in den heimischen Wäldern kommen kann. Deshalb warnt der Landesbetrieb vor dem Betreten des Waldes während des Sturms. Vom Sturm geschädigte Wälder sollten auch nach dem Sturm wegen der erhöhten Gefahrenlage nicht betreten werden.

Wegen umgestürzter Bäume und weiterer Sturmschäden mussten die Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet bereits zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

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