Sturmtief "Kyrill" hinterlässt eine Spur der Verwüstung

Feuerwehr und Polizei hatten alle Hände voll zu tun. Hier bergen die Helfer abgerissene Balkonteile in einem Wohngebiet. Fotos: Patrick Donatil

Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz — Bürger sollen Wälder meiden

Sundern. (wbr)

Der Sturm hat Sundern und seine Ortschaften nicht verschont. "Kyrill" hinterließ eine Spur der Verwüstung in Wäldern, auf den Straßen und an Häusern. Hilfskräfte von Feuerwehr und Polizei waren im Dauereinsatz. Menschen kamen bei den orkanartigen Windstärken wohl nicht zu Schaden.Bereits um 14.30 Uhr wurden die Löschzüge zu ersten Einsätzen gerufen. Wie Feuerwehrsprecher Reimund Duhme erklärte, seien im Laufe des Tages alle freiwilligen Löschzüge im gesamten Stadtgebiet im Einsatz gewesen. Dabei hätten die freiwilligen Helfer bis Freitagmittag über 4000 Einsatzstunden geleistet. In dieser Zeit wurden insgesamt 152 Einsätze gemeldet. Hauptaufgabe der Feuerwehr: Bäume aus dem Weg schaffen. Allerorts blokierten umgestürtzte Bäume Fahrbahnen. Der "Ochsenkopf", die Sorpestraße sowie zahlreiche weitere Straßen wurden zur Sicherheit der Bürger gesperrt. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten.

"Am Odin" hinter Herblinghausen fiel ein Baum direkt auf einen Pkw, der Fahrer blieb unversehrt. Zwischen Langscheid und Hövel knickte ein Baum auf einen leeren Bus, dem Fahrer stieß auch hier Gott sei Dank nichts zu. In Sundern riss der Sturm einen Balkon von einem Haus, mitten in einem Wohngebiet. Auf dem Höveler Friedhof wurden Gräber durch umgestürzte Bäume beschädigt. Dächer wurden abgedeckt.

Inzwischen, so Duhme, hat sich alles wieder beruhigt. Trotzdem mahnen Feuerwehr und Polizei weiter zu Vorsicht. Noch immer gehe von einigen Bäumen Gefahr aus, die durch den Sturm nur leicht beschädigt sind. Sie könnten noch immer umfallen. Die Bürger sind aufgefordert, Wälder vorerst nicht zu betreten.

Sundern war vom Sturm also stark betroffen. Welche Schäden "Kyrill" im übrigen Kreisgebiet hinterlassen hat, lesen Sie auf der Seite

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