Sundern gab ihm Kraft für schwierige Aufgaben

Das prominente "Kind der Stadt" Franz Müntefering soll zum Ehrenbürger von Sundern ernannt werden. Foto: pad

Franz Müntefering wäre der erste noch lebende Ehrenbürger

Sundern. (SK)

Der Rat der Stadt Sundern wird am 13. Dezember den Beschluss über die Ehrenbürgerschaft von Franz Müntefering, bisheriger Bundesminister für Arbeit und Soziales sowie Vize-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland fassen."Mit dieser besonderen Auszeichnung soll das enorme Engagement von Müntefering für die Bürger sowohl auf kommunaler als auch auf landes- und bundespolitischer Ebene gewürdigt werden", so eine Stellungnahme des Bürgermeisters. "Er hat trotz seiner politischen Arbeit als Landes- und Bundesminister und als Parteivorsitzender nie die Kontakte zu seiner Heimatstadt abgebrochen", sagte Wolf. Der Ältestenrat der Röhrstadt habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, den 67-Jährigen in der Ratssitzung zum Ehrenbürger zu ernennen. Müntefering sei dann der einzige lebende Ehrenbürger der Stadt Sundern. Der scheidende Vize-Kanzler ist in Sundern aufgewachsen und war unter anderem von 1969 bis 1976 Mitglied des Rates der Stadt Sundern.

Während all dieser bedeutenden überregionalen und nationalen Tätigkeiten hat Franz Müntefering seinen Kontakt zu den Freunden in seiner Heimat und zur Stadt Sundern aufrecht erhalten. Hier hat er - wie er es selbst formuliert - "aufgetankt", um die schwierigen Aufgaben wahrnehmen zu können.

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