CDU und Grüne: 140.000 Euro für externe Planungsleistungen

Sanierungsstau: Planungen für Baumaßnahmen in Kitas und Schule extern vergeben

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch
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Bei der Aufstellung des städtischen Haushaltes für 2021 wurden 140.000 Euro für externe Planungsleistungen eingestellt.

CDU und Grüne haben sich in ihrer Kooperationsvereinbarung das Ziel gesetzt, stärker in die Sunderner Bildungslandschaft zu investieren, als es in den letzten Jahren erfolgt ist, denn die Liste von nötigen Baumaßnahmen in den Schulen und Kitas ist lang.

Sundern - „Wir sind nur etwas in der Zwickmühle. Politisch haben wir nötige Baumaßnahmen, wie die Sanierung der Sanitäranlagen in diversen Schulen, schon längst beschlossen und die Gelder zur Verfügung gestellt. Doch das alles bringt nichts, wenn das Fachpersonal im Rathaus fehlt, um diese Maßnahmen zu planen“, so die Vorsitzende des Ausschusses „Bildung und Sport“, Claudia Hachenei (CDU).

Um dieser Tatsache etwas entgegenzustellen haben CDU und Grüne bei der Aufstellung des städtischen Haushaltes für 2021 durchgesetzt, dass 140.000 Euro für externe Planungsleistungen eingestellt wurden. Darauf machen die beiden Fraktionen jetzt in einer gemeinsamen Mitteilung aufmerksam. So könnten diese Baumaßnahmen extern geplant und an Handwerker vergeben werden.

„Wir können nicht warten, bis der städtische Planungsbereich genügend Personal aufgebaut hat. In vielen Kitas und Schulen ist dringend Handlungsbedarf“, so Ratsmitglied Fabian Blome (CDU). Auf Grundlage dieses Beschlusses und Dank dem Einsatz der neuen Beigeordneten Dr. Jacqueline Bila, habe die Stadtverwaltung beschlossen, nun folgende Maßnahmen schnellstens an externe Dienstleister zu vergeben:

  • Erneuerung der Fenster in der Realschule
  • Erstellung neuer Brandschutzkonzepte und Alarmsysteme für alle Schulen und Kitas
  • Beauftragung einer Fachplanung zur Erneuerung der Sanitäranlagen in allen Grundschulen, der Realschule und dem Gymnasium
  • Sanierung und Modernisierung der naturwissenschaftlichen Fachräume in der Realschule und im Gymnasium

Zusätzlich schreibe die Stadt eine weitere Ingenieur-Stelle aus. „Wir unterstützen dieses Vorgehen und werden uns auch bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes für 2022/23 dafür einsetzen, dass neben den Baumaßnahmen, die durch die Stadt geplant werden, zusätzlich externe Planungsleistungen mit beansprucht werden, damit wir die nötigen Baumaßnahmen in Schulen und Kitas schneller abarbeiten können“, verdeutlicht Henrike Schütz (Grüne) mit Blick auf die nun anstehenden Haushaltsberatungen.

Zuletzt hatte der Zustand der Kitas und Schulen in der Politik für Entsetzen gesorgt.

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