Neue E-Ladesäule am Hallenbad

Sundern treibt Ausbau der Elektromobilität weiter voran

Bei der Vorstellung der neuen E-Ladesäule am Sunderner Hallenbad informierten Bürgermeister Ralph Brodel, Sorpesee GmbH-Geschäftsführer Martin Levermann und Johannes Kobeloer von innogy auch über die Gesamtentwicklung der E-Mobilität in Sundern.
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Bei der Vorstellung der neuen E-Ladesäule am Sunderner Hallenbad informierten Bürgermeister Ralph Brodel, Sorpesee GmbH-Geschäftsführer Martin Levermann und Johannes Kobeloer von innogy auch über die Gesamtentwicklung der E-Mobilität in Sundern.

Sundern – Im Rahmen des Bundesförderprogramms zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und eines gemeinsamen Projektes zwischen der Stadt Sundern, der Sorpesee GmbH und der innogy Westenergie GmbH ist im Stadtgebiet von Sundern jetzt die achte E-Ladesäule in Betrieb genommen worden. Sie bietet von nun auf dem Parkplatz am Sunderner Schwimmbad Badegästen mit E-Fahrzeug die Möglichkeit, während des Badeaufenthalts ihr Auto „aufzutanken“.

„Elektromobilität ausbauen. Mit Ladesäulen da, wo es Sinn macht“, heißt das Credo der Betreiber der neuen Doppelladestation mit einer Leistung von je 22 KW. Somit bietet die Stadt an signifikanten Orten mit längerer Verweildauer, wie etwa für Gäste am Sorpesee, an Sunderns Hauptstraße und nun auch am Schwimmbad diesen Service an. 

„Als Stadt nehmen wir unseren Auftrag ernst, den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. Wir freuen uns, in Sundern inzwischen über viele öffentliche Ladepunkte zu verfügen. Wir leisten damit einen großen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom und zum Tourismus in der Region. Mit dem Ausbau möchten wir allen Autofahrern den Umstieg auf die schadstoffarmen und CO2-freien Elektrofahrzeuge erleichtern,“ erklärte Bürgermeister Ralph Brodel bei der offiziellen Inbetriebnahme. 

Mit innogy hätte man einen verlässlichen Partner, der die kommunale Sprache spreche. Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer von der innogy Westenergie sieht die Versorgung in Sundern als „vorbildlich und derzeit mehr als nur bedarfsdeckend“. Im gesamten Sauerland seien in Zusammenarbeit mit innogy in den vergangenen zwei Jahren rund 120 Ladepunkte realisiert worden. Mit einer vierteljährlichen Überprüfung des Bedarfs werde man sich stets auf dem Laufenden halten: „Anders als etwa in einer Stadt wie Dortmund wächst der Bedarf hier auf dem Lande etwas langsamer. Das Thema steckt hier noch nicht so in den Köpfen. Falls die Entwicklung auch hier sprunghafter werden sollte, werden wir dementsprechend zeitnah reagieren können und über neue Installationen nachdenken, damit wir weiterhin mit dem Angebot stets gut dastehen werden.“ 

Weiterer Bedarf am Sorpesee

So sieht Martin Levermann, Geschäftsführer der Sorpesee GmbH, vor allem im Bereich des bei Besuchern und Urlaubern boomenden Freizeit- und Naherholungsgebietes Sorpesee Handlungsbedarf in nicht weiter Zukunft: „In Langscheid und Amecke können wir diesen Service bereits bieten. Doch immer mehr Bürgerinnen und Bürger, aber auch unsere Touristen, steigen auf ein Elektroauto um. Natürlich möchten wir stets genügend Kapazitäten haben und allen die Möglichkeit anbieten, während ihres Aufenthalts in unserer Region an öffentlichen Plätzen ihr Fahrzeug aufzuladen.“ 

Die Betreiber kündigten an, dass stark frequentierte Orte wie das „Haus des Gastes“ mit Hallenbad und Sauna in Langscheid sowie auch das beliebte Wander- und Skigebiet Wildewiese in naher Zukunft weitere Standorte von E-Ladesäulen sein könnten.

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