Fünf Themenfelder bei Jugendkonferenz in Stockum

Sunderner Dörfer haben ihre Zukunft im Blick

Wie sieht das Leben rund um den Stockumer Kirchturm im Jahr 2030 aus? Damit beschäftigt sich die Jugendkonferenz.

Stadtgebiet. Viele Bürger der Stadt Sundern haben die Zukunft der Dörfer im Blick und machen sich intensiv Gedanken darüber, wie die Orte auch in ein paar Jahrzehnten noch ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld sein können

Angesichts der sinkenden Bevölkerungszahlen und der klammen Kassen wahrlich kein leichtes Unterfangen. Doch die Bewohner packen an – und nehmen natürlich auch die Jugend mit, denn schließlich sind sie die Zukunft der Dörfer.

Es gibt bereits einige Beispiele von Jugend- oder auch Zukunftskonferenzen in den Stadtteilen. Hagen etwa (die nächste Konferenz ist übrigens am 24. Oktober ab 19.30 Uh rim Gasthof Schulte-Mesum), oder zum Beispiel auch Westenfeld haben solche Konferenzen veranstaltet und dabei sind tatsächlich auch konkrete Handlungsfelder benannt worden.

Die Zukunft von Stockum, Dörnholthausen und Seidfeld steht jetzt bei der Jugendkonferenz am Samstag, 19. November, ab 14 Uhr im Mittelpunkt. Alle Stockumer aus den drei Ortsteilen im Alter von 13 bis 30 Jahren sind in die Stockumer Grundschule eingeladen. Sie sind an diesem Nachmittag dazu aufgerufen, sich darüber Gedanken zu machen, wie Stockum auch im Jahr 2030 noch immer ein lebenswertes Dorf sein kann. Dazu hat eine Gruppe junger Menschen, die „einfach mal einen Anfang machen wollen“, folgende fünf „Baustellen“ aufgemacht.

• Kommunikation in Stockum: Wie können Nachrichten und Informationen in Stockum nach innen und außen verbreitet und diskutiert werden?

• Stockums digitale Zukunft: Wie kommt unser kleines Dorf im Netz groß raus?

• Wohnen und Ankommen in Stockum: Senioren, Singles, Suchende, Ansässige und Zuzügler. Wo könnte man wie Einfluss nehmen?

• Freizeit in Stockum: Bestehende und fehlende Angebote, sterbende Traditionen und unbekannte Einwohner – Wie kann wirklich jeder eine geile Zeit haben?

• Neue, große und wilde Gedanken – Was fehlt noch?

Für die Verpflegung während und nach der Arbeitsphase ist gesorgt. Wer gerne dabei sein möchte, schickt einfach kurz eine Mail an jukon-stockum@web.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare