Auf die Datenautobahn

Sunderner Ortsteile erhalten einen Breitband-Anschluss

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Westnetz-Projektleiter Uwe Stoppelkamp und Frank Eikel, innogy, informieren Ralph Brodel und Michael Schäfer über den Baufortschritt in Endorf.

Sundern. In der Kernstadt von Sundern und in vielen Haushalten von Endorf, Recklinghausen, Hachen, Seidfeld, Stockum, Amecke, Allendorf, Hagen, Stemel, Langscheid, Enkhausen und Dörnholthausen hält endlich das schnelle Internet Einzug. „Ich freue mich sehr, dass nunmehr Innogy für tausende Haushalte in Sundern schnelles Internet zur Verfügung stellen wird. Mit Innogy haben wir da einen weiteren starken Partner“, sagt Bürgermeister Ralph Brodel.

Westnetz verlegt im Auftrag der innogy TelNet in Kooperation mit der Stadt und den beauftragten Bauunternehmen seit Mitte September von Endorf aus rund 41 Kilometer Leerrohre, in denen Glasfaserkabel für den schnellen Internet-Zugang eingezogen werden. Innogy investiert in den Ausbau des Glasfasernetzes nach eigenen Angaben rund 4,7 Millionen Euro. 

Durchgeführt wird ein so genannter FTTC-Ausbau. Dabei wird das Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen am Straßenrand verlegt. In Sundern und den genannten Ortsteilen werden an 59 bestehenden Kabelverzweigerkästen der Deutschen Telekom neue Schaltschränke mit VDSL 2-Vectoringtechnik installiert. Insgesamt versorgen 77 Kabelverzweiger die Kunden in Sundern mit schnellem Internet. Nach erfolgtem Ausbau können dann voraussichtlich ab Frühjahr 2018 über die Kupferleitungen der Telefonanschlüsse Datenübertragungsraten von bis zu 120 MBit/Sekunde zur Verfügung gestellt werden. 

Alle Baumaßnahmen werden entweder mittels Spülbohrtechnik oder in offener Tiefbauweise durchgeführt. Wenn möglich, werden vorhandene Leerrohre genutzt. Alle betroffenen Haushalte erhalten im Vorfeld ein Informationsschreiben über die geplante Baumaßnahme. Für kurzfristige Beeinträchtigungen der Zufahrtswege bittet Westnetz die Anwohner um Verständnis. Der geöffnete Straßenbereich wird nach der Leerrohrlegung zeitnah verfüllt, um die Beeinträchtigungen zu minimieren.

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