Fairer Handel im Fokus

Sunderner Stadtrat beschließt Teilnahme an Fairtrade-Kampagne

Unterstützer der Fairtrade-Kampagne informierten am Levi-Klein-Platz in Sundern über fairen Handel und ihre Arbeit.

Sundern. Sundern nimmt an der Kampagne „Fairtrade-Stadt“ teil. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat in der vergangenen Woche. Die während der Sitzung anwesenden Mitglieder der örtlichen Steuerungsgruppe zeigten sich erfreut und erleichtert über die positive und einstimmige Entscheidung des Stadtrats.

Ziel der Stadt ist es nun, gemeinsam mit der Steuerungsgruppe möglichst schnell alle erforderlichen Dokumente zusammenzustellen und die Bewerbung bei der Zertifizierungsstelle „TransFair“ einzureichen. Der weitere Ablauf sieht vor, das die eingereichten Unterlagen umfassend von der dortigen Geschäftsführung gesichtet und geprüft werden. Die Zertifizierungsstelle nennt hierfür einen Zeitraum von acht bis zehn Wochen, sodass das Ergebnis der Prüfung dann im Sommer vorliegen wird. Alle beteiligten Akteure werden den Prüfungszeitraum auch dazu nutzen, das Thema „Fairer Handel – Faire Produkte“ in der Stadt noch bekannter zu machen. Darüber hinaus soll die Zeit genutzt werden, bei weiteren Geschäften, Unternehmen, Schulen und Vereinen Interessenten für diese gute Sache zu gewinnen. 

Schon am vergangenen Wochenende informierten die Beteiligten am Levi-Klein-Platz über ihre Arbeit. Überrascht waren sie von der Empathie, die dem Thema „Fairer Handel“ auch in Sundern entgegengebracht wird. Zahlreiche Besucher zeigten sich erfreut darüber, dass sich die Stadt Sundern, nachdem der entsprechende Ratsbeschluss gefasst wurde, an der Kampagne „Fairtrade-Stadt“ beteiligt. 

Darüber hinaus konnten wichtige Informationen über die Bewegung und über die Bedeutung des weltweit bekannten Fairtrade-Siegels ausgetauscht werden. So steht es für einen festen Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt und den Bauern Prämien zukommen lässt, damit viele gemeinnützige Projekte gefördert werden können. Darüber hinaus steht das Fairtrade-Siegel für ein Verbot von Diskriminierung, Zwangsarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit. Über 1,6 Millionen Produzenten und ihre Familien profitieren darüber hinaus vom umweltschonenden Anbau.

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