Die Suche verdichtet sich

Ausschuss nimmt zwei Objekte als Ort für Kultur in den Blick

Das Gebäude der ehemaligen Stadtwerke ist eines von zwei Objekten als möglicher Raum für Kultur in Sundern, für die die Verwaltung jetzt eine Kostenkalkulation erstellt.

Sundern. Die Suche nach einem Raum für Begegnungen für Sunderns Kulturszene verdichtet sich. Die Liste der fünf möglichen Nachfolgeobjekte für die Stadtgalerie wurde im Ausschuss Arbeiten und Leben in Sundern am vergangenen Donnerstag auf zwei Objekte fokussiert, für die die Verwaltung eine Kostenkalkulation erstellen soll.

Die Ausschussmitglieder stimmten mehrheitlich dafür, dass die Verwaltung das Gebäude der ehemaligen Stadtwerke und der ehemaligen Gastwelten weiter verfolgt. Darüber hinaus einigte man sich darauf – mit zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung – die bisherigen Räume der Stadtgalerie übergangsweise zu den bisherigen Konditionen weiter anzumieten –für maximal zwei Jahre oder bis zur Fertigstellung eines Nachfolgeobjektes. 

Werner Kaufmann (Bürger für Sundern) hatte betont: „Wir möchten keine Anmietung mehr, sondern einen Ort, den man langfristig und perspektivisch nutzen kann.“ Tim Hoffmann formulierte für die CDU das Ziel: „entweder was ankaufen oder Eigenes nutzen.“ Ins Gespräch im nicht öffentlichen Teil der Sitzung brachte er ein Angebot, das Objekt der ehemaligen Gastwelten zu kaufen. Hoffmann warnte jedoch davor, die Tür für die Stadtgalerie endgültig zuzuschlagen, sollten sich die favorisierten Objekte als zu teuer erweisen. 

Währenddessen stimmte Dorothee Thiele (FDP) „keineswegs zu“ und verwies auf das Ungleichgewicht zu den anderen 125 Vereinen, die eigenständig Gebäude finanzieren würden. Uta Koch, Kulturbeauftragte, erläuterte, dass keine 1:1-Übertragung der Stadtgalerie beabsichtigt sei. Vielmehr wolle man etwas Neues entwickeln und neue Formate miteinbeziehen. Der neue Ort für Kultur sei kein Raum für einen Verein, sondern für alle.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare