Auf einem fortschreitend positiven Weg

Sunderns Rat stärkt Handlungsfähigkeit der Stadt 

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In Bezug auf den Haushalt sieht sich die Stadtverwaltung Sunderns auf einem positiven Weg.

Die Stadtverwaltung Sunderns sieht sich in Bezug auf den Haushalt auf einem fortschreitend positiven Weg. Mit einem Jahresüberschuss von 158.522 Euro schließt die Ergebnis- und Finanzrechnung des Entwurfs für 2019 zwar schlechter als in 2018, aber deutlich besser als geplant aus. 

Sundern – Die Zahlen für die liquiden Mittel bescheinigen ein Vorjahres-Plus von über 1,4 Millionen Euro.

Auf ihrer Sitzung am vergangenen Montag wurde von den Ratsmitgliedern mit großer Mehrheit festgelegt, dass es für die Jahre 2022/2023 einen Doppelhaushalt geben soll. Auch, um die Handlungsfähigkeit der Stadt weiter zu stärken.

„Alles in allem sind die Zahlen erfreulich“

So seien in 2019 im Bereich der Steuern und ähnlichen Abgaben die Mindereinnahmen gegenüber 2018 bei den Gewerbesteuern (minus 1.242.165 Euro) durch ein Plus bei der Grundsteuer B (plus 48.241 Euro), der Einkommensteuer (plus 592.129 Euro) sowie der Umsatzsteuer (plus 258.118 Euro) weitgehendst ausgeglichen worden. „Der leichte Rückgang resultiert insbesondere aus der besonders guten Ertragslage in 2018 bei der Gewerbesteuer. Alles in allem sind die Zahlen erfreulich. Jetzt geht der Entwurf in die Prüfung und wird voraussichtlich im September festgestellt werden können“, äußerte sich Stadtkämmerin Ursula Schnelle in einer Pressegesprächsrunde am Dienstag positiv zu der Entwicklung.

Jedoch sei man aufgrund der Auswirkungen der schwierigen Corona-Situation zeitlich weiterhin noch in Verzug: „Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck auch an dem Haushaltsentwurf für 2020, sodass wir schnellstmöglich auch die Grundlage für 2021 haben.“ Für die darauf folgenden Jahre konnte sich der Rat auf einen Doppelhaushalt einigen. Auch Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke sieht in dieser Entscheidung wichtige Vorteile: „Dies erfordert von allen Beteiligten, dass für die kommenden Jahre klare Zielvorstellungen und Priorisierungen vorgenommen werden müssen. In den kommenden Monaten wird es deshalb einen engen Austausch darüber geben, was wir für Sundern erreichen wollen und welche Ressourcen dafür aufgebracht werden können.“ Willeke betonte, dass eine Vereinfachung von Planungen, wie etwa bei Bauvorhaben, sowie auch Kostensenkungen positive Effekte dieses Beschlusses seien könnten.

„Eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen, die die Handlungsfähigkeit der Stadt stärken“

Im Nachklang der Sitzung bescheinigte der Verwaltungschef dem Rat, „eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen zu haben, die die Handlungsfähigkeit der Stadt stärken“. Das gelte beispielsweise auch für den Beschluss, den Betrauungsakt für die Genossenschaft Stadtmarketing um ein Jahr zu verlängern. So sei die Finanzierung weiterhin gesichert. Langfristig denke man in der Verwaltung über eine Umstrukturierung nach, bei der die Frage der Art der Beteiligung der Stadt nach den Sommerferien neu aufgegriffen werden soll.

Der Bürgermeister lobte jedenfalls die gute Arbeit der Stadtmarketings, das, in Zeiten von vielen Corona bedingten Ausfällen der traditionellen, prestigeträchtigen Veranstaltungen immer wieder tolle Alternativ-Ideen entwickelten: „Vor allem der digitale Auftritt nach außen hat qualitativ einen großen Sprung gemacht. Nicht zuletzt aufgrund der Einstellung der neuen Mitarbeiterin und Social-Media-Expertin Jennifer Schmitt.“

Dank an Sunderns Freiwillige Feuerwehr und Technische Dienste

Einen ganz besonderen Dank richtete der Chef der Verwaltung auch an Sunderns Freiwillige Feuerwehr sowie den Technischen Diensten der Stadt für ihr großes Engagement während der außergewöhnlichen Starkregenereignisse in Endorf, Recklinghausen und an der Röhre am 4. Mai. Schon auf der Sitzung am Tag zuvor hätten die Ratsmitglieder diesen Einsatz mit stehenden Ovationen gewürdigt.

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