Schaden im sechsstelligen Bereich

Technisches Gutachten für verunglückten Lkw in Allendorf in Auftrag gegeben

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Am Morgen nach dem Unfall wurde das Ausmaß der Schäden besonders deutlich.

Allendorf. Nach dem schrecklichen Unfall in Allendorf, bei dem gestern am späten Nachmittag ein Lkw in eine Hauswand gefahren ist, laufen nun die Ermittlungen zur Unfallursache.

Wie Polizeisprecher Holger Glaremin auf Kurier-Nachfrage mitteilte, wurde seitens der Polizei ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben. Im Laufe des Tages soll der Lastwagen, der derzeit immer noch im Vorgarten des Wohnhauses steht, geborgen werden, bevor ihn dann ein Gutachter auf eventuelle technische Defekte untersucht.

Die Feuerwehr der Stadt Sundern war gestern Abend mit insgesamt 60 Kräften der Löschgruppen aus Amecke, Allendorf und Hagen sowie des Löschzuges Sundern im Einsatz. Mit schwerem Gerät musste der 60-jährige Fahrer aus dem Wrack befreit werden. "Das Problem war, dass der Mann massiv eingeklemmt war", berichtet Feuerwehrsprecher Jürgen Voss.

Wie die Feuerwehr berichtet, scheiterten zunächst die Versuche, den Fahrer sowohl über die Beifahrerseite als auch über die Rückwand der Fahrerkabine zu befreien. Erst als der Lastwagen mit einer Seilwinde ein Stück zurückgezogen wurde, konnten die Einsatzkräfte den Mann retten. Insgesamt dauerte die Rettung laut Jürgen Voss etwa eineinhalb Stunden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 21 Uhr, danach wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Unfallursache ist nach wie vor unklar. Der Fahrer liegt weiterhin schwer verletzt im Krankenhaus und ist nach Angaben der Polizei bislang nicht vernehmungsfähig. Die Schadenshöhe liegt laut Holger Glaremin im sechsstelligen Bereich.

Mit schwerem Gerät haben die Feuerwehrleute den schwer verletzten Fahrer aus dem Wrack befreit.

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