Teure Aktion "Sauberer Wald"

Holger Dreeskornfeld legt vorläufige Schadensbilanz im Stadtwald vor

Sundern. (SK)

Über 300 Hektar Stadtwald sind durch "Kyrill" vernichtet worden, so Förster Holger Dreeskornfeld am Montagabend im Umwelt- und Planungsausschuss. Rund eine Million Festmeter Holz müssten nach seinen Angaben aus dem Wald geholt und verarbeitet werden. Dies könnten zum Teil die heimischen Sägewerke und Holz verarbeitenden Firmen leisten, ein Teil des Holzes müsse aber trocken- oder nassgelagert werden.

Bei der Trockenlagerung könne das Holz über ein Jahr ohne Qualitätsverluste gelagert werden, bei Nasslagerung bis zu zehn Jahren. Das würde den heimischen Sägewerken die Arbeit jahrelang sichern. Dreeskornfeld gab einen kleinen Überblick über die Lage: Stark betroffen sind die Waldflächen in Hachen und Stemel, in Sundern auf dem Stück und in Stockum am Klarenberg. Bei Langscheid ist ein großer Laubwaldbestand betroffen. Glimpflich fallen die Schäden in Hagen und Röhrenspring aus. Endgültig sei noch nicht klar, wo wieviel Holz flachliegt, denn es gibt noch immer Flächen, die nicht betretbar sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare