Trikots für Ghana

Bürgermeister Wolf nahm die Spenden aus Hellefeld und Westenfeld gerne für die Fußballer in Ghana entgegen.

Im Mai hatte alles angefangen. Friedhelm Wolf fragte beim SV Hellefeld/Altenhellefeld an, ob man für Fußballer in Ghana, die von den Steyler Missionaren vor Ort betreut werden, ein paar gebrauchte Trikots oder Fußballschuhe übrig hätte.

Man war sich sehr schnell einig, nach der Sommerpause eine Sammelaktion zu starten. Gemeinsam mit dem Nachbarverein SuS Westenfeld wurde mit Handzetteln für die Aktion geworben. Beide Vereine hatten auch im eigenen Fundus ein paar Sätze ausgedienter Trikots. Aber auch privat kam sehr viel zusammen. So manches Wunschtrikot vom BVB, Schalke, Bayern oder der Nationalmannschaft wurde abgegeben. Aber auch noch sehr gute Fußballschuhe und Bälle stapelten sich im Hellefelder Clubheim. Hinzu kam noch ein großer Karton mit nagelneuen Schuhen und Bällen vom Hellefelder Ausrüster aus Freienohl aus eigener Produktion.

Das Ergebnis: Der Dienstwagen von Wolf reichte nicht aus, die Sachen mitzunehmen. Zehn Umzugskartons und zwei volle Taschen werden nun noch nach Sundern gebracht, um dann im Container nach Ghana weiter geliefert zu werden. Somit werden die Fußballerkollegen noch vor Weihnachten Spaß an den Sachen haben. "Hier in Deutschland ist Fußball ein Volkssport, in Ghana ist Fußball der einzige Volkssport, uns das noch meistens barfuß", sagte Wolf, dankte allen und freute sich sichtbar über den Erfolg dieser Aktion.

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