Paulina Schulenburg und Benedikt ter Braak überzeugen

Begeisterndes Konzert des Kulturrings Sundern

Mezzosopranistin Paulina Schulenburg und Benedikt ter Braak lieferten ein hochklassiges Neujahrskonzert ab.

Sundern. Schon des öfteren sind die beiden Musiker Paulina Schulenburg und Benedikt ter Braak in Sundern gemeinsam aufgetreten. Beim vom Kulturring veranstalteten Neujahrskonzert am Sonntagnachmittag im Sunderlandhotel zeigten die Mezzosopranistin und der Pianist zum wiederholten Male eine Bandbreite ihres Könnens von der Klassik über alte deutsche Schlager, bis hin zu jazzigen Stücken.

„Wir sind sehr persönlich bei der Auswahl unserer Stücke vorgegangen“, erklärte Benedikt ter Braak dem Publikum. „Caro mio ben“ von Guiseppe Verdi und „Se tu m’ami“ von Allesandro Parisotti gehörten zu einer Auswahl italienischer Lieder die sie zu Beginn ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen häufig gesungen habe, verriet Paulina Schulenburg und mit denen die beiden Musiker das Konzert eröffneten. Bei den folgenden Liedern der Romantik kamen persönliche Lieblingsstücke von Benedikt ter Braak zum Zuge.

„Ich bin ein riesiger Schubert-Fan“, verriet er den Zuhörern. Mit viel Gefühl und Kraft in Stimme und Klavierspiel präsentierten die beiden Musiker „Der Lindenbaum“, „Frühlingstraum“ und „Du bist die Ruh“. Ebenso ausdrucksstark folgte eine Auswahl der Best of „Carmen“ für das dem Duo begeisterter Applaus vor der Pause sicher war.

Im Anschluss folgten Volkstümliche Lieder wie „Ich wollt ich wär ein Fisch“ von Franz Schubert oder „Mein Mädel hat einen Rosenmund“ von Johannes Brahms. Deutsche Schlager können auch schön sein, hieß ein Programmpunkt. „Schöner fremder Mann“ von Connie Francis und „Schuld war nur der Bossa Nova“ von Manuela habe sie schon zusammen mit Vater und Schwester in ihrer Kindheit gesungen, verriet Paulina Schulenburg. Mit Internationalen Songs wie „The Way you Look“ von Jerome Kern oder „My Funny Valentine“ von Richard Rogers zeigten die beiden ihre Liebe zum Jazz. „All of me“ von Willi Nelson stand am Schluss des Konzertnachmittags.

Ein Stück, welches laut Benedikt ter Braak schon Tradition am Ende ihrer Konzerte sei. Doch noch wollte das Publikum die beiden nicht gehenlassen. Zwei Zugaben „Beggin you for mercy“ von Duffy und „Lovin you“ von Minni Riperton mussten noch folgen.

Wieder einmal mehr konnten der aus Langscheid stammende Benedikt ter Braak am Klavier und Paulina Schulenburg mit ihrem Gesang das Sunderaner Publikum begeistern. Die aus Düsseldorf stammende Mezzosopranistin wird ab der kommenden Spielzeit als festangestellte Solistin am Landestheater Schleswig Holstein zu hören sein.

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