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Übung für Ernstfall

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Der Löschzug Eslohe übt den Ernstfall in einem leerstehenden Haus.
Der Löschzug Eslohe übt den Ernstfall in einem leerstehenden Haus.

Eine gemeinsame Atemschutzübung führten die Kameraden des Löschzuges Eslohe und der Löschgruppe Cobbenrode auf einem Gelände der Stadt Arnsberg-Bachum durch.

Dort steht ein leerstehendes Mietshaus, welches zu Übungszwecken der Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurde. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Franke mit seinem Team hatten im Gebäudekeller Feuer gelegt. Durch die Verqualmung und die Hitze konnten die Kameraden unter wirklichen Einsatzbedingungen den Brand bekämpfen. Vorrangig wurden hier die Atemschutzgeräteträger gefordert, die in dem Gebäude mit verrauchten Zimmern nach versteckten "Dummys" suchen und gleichzeitig mit Wasser das Feuer bekämpfen mussten. Aber auch im Außenbereich waren die Wehrleute gefordert: Die Atemschutzüberwachung durch Funk und die Bereitstellung der Wasserversorgung war angesagt.

"Hier wollen wir wieder hin

Am Ende der Übung stand für die Kameraden fest: "Hier wollen wir wieder hin, wenn die Möglichkeit besteht. Den Ernstfall kann man nicht besser üben".

Die Anforderungen entsprachen einem Einsatz in der Realität. Gemeindebrandinspektor Hubert Jankowski war mit den Leistungen seiner Truppe zufrieden und bedankte sich bei Werner Franke für die Übungsmöglichkeit. Immerhin opfern die Feuerwehrleute ihre Freizeit, damit bei einem richtigen Brand alles richtig läuft.

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