Uhlenberg will Waldbauern in Aufforstung einbeziehen

Als Tischgemeinschaft haben sich zusammengefunden: Bürgermeister Friedhelm Wolf, Klaus Kaiser (MdL), Christa Wolf (l.), CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sigrid Stübecke, Minister Eckhard Uhlenberg und die stellvertretende Bürgermeisterin Gabi Buchheister (r.). Foto: Klemens Teipel

"Kyrill" beschäftigte CDU-Stadtverband beim Grünkohlessen

Stemel. (kt)

Hauptgesprächsthema beim Grünkohlessen des CDU-Stadtverbands war angesichts der Spuren von "Kyrill" der unermessliche Waldschaden, der auch viele Mitglieder des Stadtverbandes persönlich betrifft. Die Anwesenheit von Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, regte die Gespräche noch an, denn von ihm erhofft man sich kompetente Anregungen zur Schadensbeseitigung. "Politik aus der Mitte" war sein längst vor "Kyrill" festgelegtes Redethema — jetzt, inmitten der vielen Waldbesitzer, traf es geradezu den Kern. Selbst Landwirt von Beruf, weiß er schon deshalb wovon er spricht. In den gerade eineinhalb Jahren seiner Amtszeit wurde er konfrontiert mit der Vogelgrippe, der Schweinepest, mit Gammel-fleisch und PFT, und jetzt mit den Verwüstungen des Waldes. Wahrlich kein leichter Posten, der sich auch noch dem Klimawandel zuwenden muss. Auf den Nägeln aber brennt jetzt das Waldproblem. Sofortmaßnahmen sind angesagt, ehe der Borkenkäfer die geschädigten Flächen befällt.

Holztransporte seien soweit nötig auch sonntags möglich. Koordiniert werde der Abtransport von Arnsberg aus. Man werde mit den Waldbauern gemeinsam überlegen, wie die geschädigten Flächen aufzuforsten seien. Dafür habe NRW bereits acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Steuersätze können über mehrere Jahre verteilt werden. Unter starkem Beifall für den Redner gab Stadtverbandsvorsitzende Sigrid Stübecke dann den Weg zum Grünkohl frei.

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