„Stimmen im Advent“ in vollbesetzter Kirche

Viel Applaus als Lohn

Die „Stimmen im Advent“ des MGV „Westfalia“ wurden sehr gut angenommen – alle Plätze waren besetzt.

Das Chorkonzert „Stimmen im Advent“ wurde am „Langscheider Adventssonntag“ von der Bevölkerung sehr gut angenommen – alle Plätze waren besetzt. Das von den Schützenbrüdern angebotene Rahmenprogramm kam ebenso gut an.

Die Erwartungen wurden dabei am Ende weit übertroffen: Die Organisatoren von „Stimmen im Advent“ können den Reinerlös von 1000 Euro den Flutopfern auf den Philippinen zukommen lassen.

Langscheid.

Die Adventslieder der Chöre und die musikalischen Beiträge des Cello-Trios erzeugten in der feierlich geschmückten Antoniuskirche eine besondere, stimmungsvolle Atmosphäre. Zur Begrüßung erinnerte der Vorsitzende des MGV, Heiko Jeschkowski, daran, dass „die Besinnung auf das Wesentliche des Advents“ das Leitmotiv des Chorkonzertes darstellt.

Der Dirigent des gemischten Chores „Cantando“, Martin Danne eröffnete mit adventlichen Improvisationen an der Orgel das Konzert und begleitete bei „O, Heiland reiß die Himmel auf“ und weiteren Liedern den kräftigen Gesang der Besucher.

Die unterschiedlichen Facetten des MGV „Westfalia“ konnte der Chorleiter Marcel Buckert bei traditionellen Adventsliedern, wie „Maria durch ein´ Dornwald ging“ und dem Hirtenlied „Was soll das bedeuten“, herausarbeiten.

Von der hervorragenden Akustik in der Antoniuskirche profitierte auch der Frauensingkreis unter der Leitung von Paul Peter Kuhlmann: Originell wurde „Das kleine Jesuskind“ durch die Trommelbekleidung von Matz Hennecke in Szene gesetzt.

Der Gemischte Chor Cantando traf mit Titeln aus dem englischen Sprachraum und der Adventsmotette „Dem in der Finsternis“ den Geschmack nicht nur des jungen Publikums. Erstmalig trat das Cello-Trio in der Besetzung Ulrich Isensee, Christian Männer und Engelbert Zimmer auf. Nach ihren Werken aus der Renaissance und der Klassik konnten sie mit den Klängen von „O, du fröhliche“ die Zuhörer zum Mitsingen bewegen. So wurden die Zuhörer auch immer wieder miteinbezogen.

„Advent heißt Ankunft und das Bestreben nach Frieden mit sich selbst“ zitierte der Sprecher Friedhelm Altenhenne Textstellen von Jörg Zink, die die tiefere Bedeutung dieser besonderen Zeit thematisierten. Langanhaltender Beifall belohnte die Akteure für ihre Darbietungen. Mit „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“ entließ der MGV „Westfalia“ chorisch die Zuhörer, verbunden mit der Einladung, in der Schützenhalle einen gemeinsamen Ausklang zu erleben.

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