Zusammenstoß beim Abbiegen

Drei Schwerverletzte bei Unfall in Endorf - Feuerwehr muss eine Person befreien

+

[Update 12.41 Uhr] Endorf - Bei einem Unfall im Bereich der Endorfer Straße/Auf dem Schoten sind am Freitagmorgen in Endorf drei Personen schwer verletzt worden. Die Polizei musste den Unfallbereich für etwa zwei Stunden voll sperren.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr gegen 7.30 Uhr. Laut Pressemitteilung der Polizei fuhr eine 34-jährige Sundernerin mit ihrem Mini auf der Landstraße 519 aus Richtung Recklinghausen kommend. Als sie nach links in Richtung Meinkenbracht abbog, kam es zum Zusammenstoß mit dem Audi einer entgegenkommenden 31-Jährigen aus dem Landkreis Offenbach.

Verletzte nicht in Lebensgefahr

Die Audi-Fahrerin sowie ihre 28-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die ebenfalls schwer verletzte 34-jährige Frau aus Sundern musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Alle drei Frauen wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht, sagte Polizeisprecher Sebastian Held gegenüber dem SauerlandKurier.

Die erste Alarmierung der Feuerwehr besagte noch etwas anderes: Zu diesem Zeitpunkt hieß es, eine Person sei verletzt und niemand sei eingeklemmt. Da sich die Lage aber doch anders darstellte, wurde direkt nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs aus Endorf das Alarmstichwort erhöht und weitere Kräfte wurden nachgefordert.

Schonende Rettung für einen Beteiligten

Bis zum Eintreffen der weiteren Rettungskräfte versorgten und betreuten Ersthelfer und Feuerwehrkräfte zwei Personen. Eine weitere Person, die sich noch im Fahrzeug befand, wurde durch den Rettungsdienst betreut. "Nach Absprache durch Rettungsdienst und Feuerwehr wurde sich für eine schonende Rettung des Patienten im Unfallwagen entschieden. Durch die Feuerwehr wurde die komplette Fahrerseite des PKW entfernt und der Brandschutz sichergestellt", berichtet Feuerwehrsprecher Hendrik Tebbe. 

"Bei einem solchen Unfall werden aufgrund der Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Sundern immer mehrere Einheiten alarmiert, um unter anderem einen zweiten hydraulischen Rettungssatz an der Einsatzstelle vorzuhalten. Dieses Konzept hat sich heute als hilfreich dargestellt, da ein Rettungssatz aufgrund eines technischen Defekts nicht die volle Leistung aufbringen konnte und somit ohne Zeitverzögerung direkt der in Bereitschaft stehende Rettungssatz zum Einsatz kam", so Tebbe weiter. 

Straße etwa zwei Stunden gesperrt

Die Feuerwehr nahm streute anschließend Betriebsmittel ab nahm diese auf. Die beteiligten Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Kreuzungsbereich, in dem sich die Einsatzstelle befand, musste während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare