382 Waidmänner haben in Sundern ihr Fach gelernt

Sundern. (SK) In diesem Monat führte die Jagdschule von Heinz Krengel den 25. Jungjägerkurs erfolgreich in die Jagdschein-Prüfung. Im Jahre 1991 begann Heinz Krengel mit seinem ersten Jägerkurs in Seidfeld.

In den ersten Jahren wurde die Ausbildung der jagdlichen Fächer nur von Heinz Krengel angeboten. Seit 1998 wird er von seinem Sohn Martin unterstützt, der nach seiner Jägerprüfung auch noch die Prüfung zum Jagdaufseher und für die Waffenhandelslizenz abgelegt hat.

Nachdem der Hegering Arnsberg vor etwa zehn Jahren die Jungjägerausbildung eingestellt hatte, übernahm der Hegering Sundern in Zusammenarbeit mit der Jagdschule Krengel den Kurs der Kreisjägerschaft.

382 Prüflinge wurden in den vergangenen 25 Jahren erfolgreich ausgebildet. Die Jägerprüfung erwartet heute von den Prüflingen nicht nur umfassende Kenntnisse der Wildtiere, der Waffen, der Jagdausübung und Gesetzeskunde, sondern auch immer mehr Grundwissen der Wildbrethygiene, des Land- und Waldbaus und in immer stärkerem Maße Kenntnisse im Naturschutz.

Heute wird Krengel von einem Spezialisten-Team unterstützt. Die Dozenten Andreas Kaiser (Jagdrecht), Werner Humpert (Wildbiologie), Bernd Selbach (Technik), Axel Klute (Waldbau und Forstwirtschaft), Hans Werner Ulrich (Wildbrethygiene) und Martin Krengel unterrichten in den verschiedenen Sachgebieten.

Besonders gerne erinnert sich Heinz Krengel an die Ausbildung einer Jägergruppe aus dem Erzgebirge im Jahr 1991. Auf Initiative von Volker Miederhoff und der unteren Jagdbehörde des HSK wurden im ersten Jahre nach der Wiedervereinigung in Wochenendseminaren die Erzgebirgler geschult und im Mai 1992 erfolgreich zur Jägerprüfung geführt. Besondere Anerkennung verdiente sich Kalla Baumeister, der die Prüflinge während dieser Zeit kostenlos in seinem Seegarten untergebracht und bewirtet hat.

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