Serhat Sarikaya ist neuer Vorsitzender der SPD Sundern

Wechsel an der Spitze

Serhat Sarikaya ist neuer Vorsitzender der SPD Sundern.

Mit großer Mehrheit haben die SPD-Mitglieder Serhat Sarikaya zum Vorsitzenden des SPD Stadtverbandes Sundern gewählt. 96,2 Prozent der Stimmen fielen auf ihn, nachdem Michael Stechele zuvor von seinem Amt zurückgetreten war.

Der restliche Vorstand ist weiterhin im Amt.

Sundern.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ging MdB Dirk Wiese zunächst auf das Thema „Ein Jahr Große Koalition“ ein. Er erklärte wichtige Punkte zum Thema Fracking, Mindestlohn und Mietpreisbremse und wie diese mit der Union umgesetzt werden. In der sich anschließenden Diskussion wurden noch viele Fragen geklärt.

Michael Stechele legte im Anschluss nach neun Jahren sein Amt als Vorsitzender vorzeitig nieder. Eigentlich war er noch für ein knappes Jahr gewählt. „Mit der Funktion des Fraktionsvorsitzenden ist die knappe Freizeit, die mir mein Beruf lässt, gut ausgefüllt“, begründete er diesen Schritt. Außerdem habe es sich in der Vergangenheit immer bewährt, dass die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt ist. Er zog eine insgesamt positive Bilanz. „Wir haben viele gute Wahlkämpfe organisiert und eine Reihe von interessanten politischen Veranstaltungen zu landes- und bundespolitischen Fragen organisiert.“ Stechele freute sich, dass mit Serhat Sarikaya die jüngere Generation in der Partei Verantwortung übernimmt.

„Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ein furioses Wahlergebnis von 96,2 Prozent beschert mir einen guten Start in die Amtszeit“, so Sarikaya nach seiner Wahl. Ein wichtiger Punkt seiner künftigen Arbeit werde neben der Stärkung der Sunderner Ortsvereine natürlich auch das Werben neuer Mitglieder sein. Nicht nur personell möchte er Akzente setzen. Auch inhaltlich sollen landes- und bundespolitische Themen im Rahmen politischer Veranstaltungen behandelt und den Menschen vor Ort zugänglich gemacht werden. Politik berühre alle Menschen in der Gesellschaft. Das Miteinander in der Gesellschaft sei wichtig für den Fortbestand und den Zusammenhalt. Daneben werde ein besonderes Augenmerk selbstverständlich auf die Wahl des Bürgermeisters im nächsten Jahr gelegt. „Sundern kann mehr als Pleiten, Pech und Pannen. Dafür brauchen wir neue Verantwortungsträger“ – so das Motiv für diese Wahl.

„Politik ist angewandte Liebe zum Leben!“, wusste Hannah Arendt bereits vor Jahren. Lassen Sie uns gemeinsam zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimat die Zukunft zu gestalten. Zukunft für unsere Stadt. Dazu möchte ich beitragen“, fasst er seine wichtigsten Anliegen zusammen.

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