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Aar hat weißen Kopf

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Das Königspaar Markus und Alexandra Hermes mit Töchterchen Pia begutachtete den Vogel mit dem geschäftsführenden Vorstand Wolfgang Teipel, Axel Grote und Oberst Ludger Simon sowie Vogelbauer Franz-Josef Knapstein.
Das Königspaar Markus und Alexandra Hermes mit Töchterchen Pia begutachtete den Vogel mit dem geschäftsführenden Vorstand Wolfgang Teipel, Axel Grote und Oberst Ludger Simon sowie Vogelbauer Franz-Josef Knapstein.

Beide Vögel werden zwei Wochen vor Schützenfest der Bevölkerung präsentiert. Am Samstag, 21. Juni, erfolgt neben der Präsentation auch die Bekanntgabe der Namen durch Königen Alexandra Hermes und dem amtierenden Jungschützenkönig Stefan Hopp.

Die ersten beiden von Franz-Josef Knapstein gebauten Königsaare sorgten bei den Hubertusschützen in Sundern schon für Begeisterung und Anerkennung der darin steckenden handwerklichen und künstlerischen Leistungen. Während der Bauzeit seines dritten Königsvogels halfen ihm die gesammelten Erfahrungen der letzten beiden Jahre. Auch das prächtige dritte Exemplar kann sich sehen lassen.

„Wirklich schön“, staunte das amtierende Königspaar Alexandra und Markus Hermes bei der ersten Besichtigung des Königsvogels. Zusammen mit Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands der Hubertusschützen hatten sie beim Vogelbauer und Ehrenkompanieoffizier der zweiten Kompanie, Franz-Josef Knapstein, das hölzerne Tier in Augenschein genommen. König Markus Hermes legte dann unter Anleitung von Franz-Josef Knapstein noch letzte Hand an, und half bei der Montage der Insignien. Bei der Frage nach der Bauzeit erzählt der Vogelbauer: „die zunehmenden Erfahrungen haben sich schon auf die Bauzeit ausgewirkt. Im ersten Jahr hatte ich noch zwei Prototypen vor dem ersten richtigen Königsvogel gebaut. Das ist heute nicht mehr nötig.“ Unterstützt wurde er auch von seiner Schwester Elisabeth Gunkel, welche in mehrstündiger Arbeit den Vogel sein Farbfederkleid malte. Bei der Farbgebung hatte das Königspaar mitgewirkt, und sich einen Adler mit weißem Kopf gewünscht.

Wie seine Vorgänger ist auch dieser Vogel an die 20 Kilogramm schwer und weist eine Spannweite von fast 1,2 Metern auf. Über die Schussfestigkeit deckt der Vogelbauer traditionell den Mantel des Schweigens. „Er hält länger als der von Christian Pötter gebaute Vogel für die Jungschützen“ gibt er einen Hinweis, „dies ist natürlich auch so beabsichtigt.“ Der Königsvogel wurde von Franz-Josef Knapstein an das Königspaar übergeben, welches ihn bis zur offiziellen Präsentation unter ihre „Fittiche“ nimmt.

Beide Vögel werden zwei Wochen vor Schützenfest der Bevölkerung präsentiert. Am Samstag, 21. Juni, erfolgt neben der Präsentation auch die Bekanntgabe der Namen durch Königen Alexandra Hermes und dem amtierenden Jungschützenkönig Stefan Hopp. Die Vogelpräsentation erfolgt in diesem Jahr erstmals auf dem Schützenhof hinter der Hubertushalle. „Wir haben die Veranstaltung nur räumlich verlegt, der Ablauf erfolgt in gewohnter Weise“ erklärt Oberst Ludger Simon dazu.

Die zur Präsentation gehörende Abendmesse auf dem Schützenhof beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss öffnet die Lemmertheke, und das Postorchester spielt Schützenfestmusik. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Nach der Vogelpräsentation übernimmt König Fußball die Regie des Abends, die Schützen zeigen dann in der großen Halle das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana auf Großbildleinwand. Alle Besucher der Vogelpräsentation sind eingeladen, dann zum Fußballgucken in der Hubertushalle zu verweilen. Der Eintritt ist frei.

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